Flieger von Taca: Wird umgespritzt.

Avianca setzt auf Einheitsmarke

Die Marken von Taca aus El Salvador, Lacsa aus Costa Rica und Aerogal aus Ecuador verschwinden bald. Sie werden nun auch optisch zu Ablegern Aviancas.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Schritt wurde seit Jahren vorbereitet. Doch bevor die Verantwortlichen die einzelnen Marken antasten wollten, arbeiteten sie auf die Vereinheitlichung des Produktes hin. Sie führten die gleichen Schulungen für die Mitarbeitenden ein, die gleichen Prozesse im täglichen Geschäft, die gleichen Qualitätsniveaus an Bord. Nun gehen sie einen Schritt weiter. Sie benennen alle ihre Fluglinien einheitlich. Bis Mitte des Jahres wird die salvadorianische Taca dann Avianca heißen. Auch Tampa Cargo (Kolumbien), Taca Peru, Lacsa (Costa Rica) werden den Namen wechseln. Und 2014 wird auch die ecuadorianische Aerogal zu Avianca. «Wenn er künftig von Bogotá über San Salvador nach Houston fliegt, sieht der Passagier nur noch eine Airline», erklärte Vorstandsmitglied Estuardo Ortiz gemäß der kolumbianischen Zeitung Portafolio.

Avianca Taca entstand 2010 durch die Fusion der kolumbianischen Avianca mit der salvadorianischen Taca. Sie ist heute nach Latam mit TAM und LAN und Gol die drittgrößte Airline-Gruppe Südamerikas. Bislang merkte man als Passagier davon indes wenig. Einzig in Brasilien flogen Reisende schon jetzt mit Avianca. Dort kaufte die damals noch kleinere Gruppe 2004 die ehemalige Ocean Air und später auch noch die Billigfluglinie BRA. Sechs Jahre nach der Akquisition taufte das Management die brasilianische Tochter in Avianca um.

In vielen Ländern aktiv

Avianca Taca gehört der Synergy Group mit Sitz in Rio de Janeiro des kolumbianisch-brasilianischen Geschäftsmannes German Efromovich. Die Gruppe ist in Brasilien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Honduras, Kolumbien, Nicaragua und Peru tätig. Die Flotte umfasst rund 140 Flugzeuge und wird laufend modernisiert.

Vergangenes Jahr versuchte die Synergy Group die portugiesische TAP zu übernehmen Doch im letzten Moment sagte die Regierung in Lissabon den Verkauf ab.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack