RaketenangriffeAustrian, Lufthansa und Swiss annullieren Flüge nach Tel Aviv

Die Lage in Nahost eskaliert. Wegen der Raketenangriffe auf Israel und Gaza haben viele Fluggesellschaften ihre Flüge nach Tel Aviv eingestellt, andere werden umgeleitet.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Über mehrere Wochen stiegen die Spannungen zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten. Und Anfang der Woche ist es an einer heiligen Stätte in Jerusalem zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Juden gekommen. Seither eskaliert die Lage.

Inzwischen hat die radikal-islamische Hamas von Gaza aus rund 16000 Raketen auf Städte in Israel abgefeuert. Die israelische Armee reagiert mit harten Angriffen auf den Gazastreifen. Auf beiden Seiten gab es Tote und Verletzte.

Swiss wartete zuerst noch ab

Und das hat auch Folgen für den Luftverkehr. Nachdem der Flughafen Ben Gurion am Dienstagabend kurzzeitig geschlossen worden war, haben nun diverse Fluggesellschaften alle ihre Flüge nach Tel Aviv gestrichen. So fliegen etwa Air France, American Airlines, British Airways, Delta, Iberia, United oder Virgin Atlantic nicht mehr in die israelische Metropole.

Auch Austrian Airlines und Lufthansa haben ihre Flüge gestoppt. Swiss wollte zuerst noch fliegen, hat den Flug nach Tel Aviv vom Donnerstagabend (13. Mai) am Ende doch noch annulliert. El Al will definitiv weiterfliegen. Gewisse Flüge nach Tel Aviv wurden aber nach Eilat umgeleitet. Eigentlich wollte Israel sich am 23. Mai für Touristen aus 14 Ländern wieder öffnen.

Mehr zum Thema

Flughafen Tel Aviv nach Raketenangriffen geschlossen

Flughafen Tel Aviv nach Raketenangriffen geschlossen

Lufthansa-Jet in Bremen (Archivbild): Die Frankfurt-Flüge kehren zurück.

Lufthansa nimmt Flüge zwischen Bremen und Frankfurt wieder auf

Lufthansa Aviation Center in Frankfurt: Hier werden überproportional Stellen wegfallen.

«Die Antwort wird sich nicht auf magische Weise ändern» - Lufthansa verliert auf X die Geduld mit einem Kunden

ticker lufthansa group

Projekt Nexus: Lufthansa Group prüft mit engere Verzahnung von Lufthansa, City Airlines und Discover

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier