Saudisch-österreichischer Unternehmer will von Lufthansa Schadensersatz in Milliarden-Höhe

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Luftfahrt

Der saudisch-österreichische Unternehmer Mohamed Bin Issa Al Jaber sieht sich im Rechtsstreit gegen Austrian Airlines durch ein Urteil des Handelsgerichts Wien vom 31. März 2023 bestätigt. Nun kündigt er an: «Aufgrund der langfristigen Schäden, die der absurde Rechtsstreit der Austrian Airlines gegen meine unternehmerischen Interessen angerichtet hat, werde ich von der Lufthansa Group Schadensersatz verlangen. Angesichts von mehr als 14 Jahren, in denen dieser vergebliche Versuch andauerte, meinen Ruf zu untergraben und meinem Geschäft zu schaden, dürfte die Forderung nach vorläufiger Schätzung bei weit über einer Milliarde Euro liegen.»

Al Jaber wollte im Jahr 2008 AUA erst übernehmen, zog sein Angebot dann aber zurück - und wurde von Austrian Airlines verklagt. Lufthansa übernahm die österreichische Fluglinie schließlich. Teil des Prozesses war der deutsche Luftfahrtkonzern allerdings nie.

Austrian Airlines verwies gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA auf ein nicht-rechtskräftiges Urteil des Gerichts und erklärte: «Zu laufenden Verfahren geben wir grundsätzlich keine Auskunft.»

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