Austrian Airlines hat zwei Boeing 777 zu Prachtern umgebaut, inzwischen fliegt nur noch einer davon.

JubiläumsflugAustrian Airlines sieht weiter Chancen im Frachtgeschäft

Seit vergangenem Frühling fliegt Austrian Airlines Luftfracht mit umgebauten Passagierflugzeugen. Jetzt feierte man den 100. Jubiläumsflug mit einem Special Livery.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Geschäft mit Fracht ist ein Lichtblick für die Luftfahrtbranche. Denn die Nachfrage ist nach wie vor hoch und die Preise sind als Folge des Einbruchs bei den Passagierflügen gestiegen. Kein Wunder, machen Cargoflüge derzeit auch in Europa zehn bis elf Prozent aller Flüge aus. Das ist drei bis vier Mal so viel wie üblich.

Zahlreiche Fluggesellschaften haben mit Blick auf die gestiegenen Margen Sitze aus ihren Passagiermaschinen ausgebaut, damit sie mit den Flugzeugen Fracht transportieren können. So auch Austrian Airlines. Seit vergangenen März hat die österreichische Fluggesellschaft bereits 2000 Tonnen Hilfsgüter – Masken, Schutzanzüge oder Covid-19 Schnelltests – von Asien nach Deutschland und Österreich geflogen.

Verstärkter Fokus auf Prachterflüge

Nachdem im vergangenen April die Nachfrage nach Luftfracht rapide angestiegen war und kaum Frachtkapazitäten am Markt verfügbar waren, hatte sich auch Austrian Airlines dazu entschlossen, zwei ihrer Boeing 777-200 ER zu sogenannten Prachtern (ein Kofferwort aus Passagierflugzeug und Frachter) umzubauen. Seit Aufnahme der Frachtflüge konnten mit den umgebauten Maschinen laut Vorstandschef Alexis von Hoensbroech bereits 150 Flüge durchgeführt werden, 100 davon in Zusammenarbeit mit der Lufthansa-Tochter Time Matters.

Auch wenn inzwischen nur noch eine Boeing 777-200 ER bei AUA als Prachter unterwegs ist, will von Hoensbroech die hohe Nachfrage für zusätzliche Frachtflüge nutzen. Er will die Triple Seven mit ihren 45 Tonnen Frachtkapazität vermehrt am freien Markt anbieten.

Mehr zum Thema

Ausgeräumte Boeing 777 von Austrian Airlines: Das Frachtvolumen steigt auf 280 Kubikmeter.

Austrian Airlines hat bald zwei Prachter

Laderaum einer Boeing 777 F: Hohe Nachfrage.

Jeder 50. Flug entfällt auf einen Prachter

Provisorische Frachtkabine in einem Passagierflieger: Kartons statt Sitze.

Nachfrage nach Prachtern hat wohl Höhepunkt erreicht

ticker-austrian

Austrian Airlines baut Europaangebot im Sommer aus

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil