Fokker 50 von Alliance Airlines: Die Fluglinie kooperiert mit Virgin Australia.

Virgin Australia und Alliance AirlinesAustralische Fokker-Betreiber rücken zusammen

Virgin Australia und Alliance Airlines spannen zusammen. Sie wollen künftig im Chartermarkt gemeinsam auftreten. Zudem planen sie, bei Einkäufen vermehrt zusammenzuspannen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Man nennt es Fifo. Die Abkürzung steht in der Luftfahrt für Fly In Fly Out – kurzfristige, einmalige Charterdienste. Das Geschäft war noch bis vor kurzem besonders in Australien überaus lukrativ. Spezialisierte Fluggesellschaften flogen mit ihren Maschinen Mitarbeiter von Bergbaukonzernen en masse zu abgelegenen Minen im Outback und holten sie nach einer festgelegten Zeit dort wieder ab. Doch mit der Rohstoffkrise ist Fifo weniger rentabel geworden, es herrschen Überkapazitäten.

Darunter leidet die australische Charterfluggesellschaft Alliance Airlines. Sie betreibt eine reine Fokker-Flotte – 18 Fokker 100, 5 Fokker 50 und 9 Fokker 70. Gut ausgelastet sind die in letzter Zeit nicht mehr. Darum versucht Alliance Airlines, unabhängiger vom Fifo-Geschäft mit den Bergbaukonzernen zu werden.

Fokus auf den Chartermarkt

Neben dem kleinen Liniengeschäft und dem Handel mit Ersatzteilen setzt Alliance Airlines dabei auch auf eine Expansion nach Europa. Sie will auf dem Alten Kontinent Wet-Lease-Aufträge gewinnen. Unter anderem dazu kaufte sie die 21 Fokker, die Austrian Airlines nach und nach ausflottet. Vor allem aber will Alliance Airlines im klassischen Chartermarkt zulegen.

Dazu geht die Fluggesellschaft nun mit Virgin Australia eine Kooperation ein. Künftig treten sie im Charterbusiness gemeinsam auf. Einen Vorteil sehen sie darin, so eine breitere Flotte, stärkeren Service, bessere Anbindungen und verbesserte Bodenabfertigung anbieten zu können. Zudem wollen die beiden einander als bevorzugten Lieferanten von Diensten behandeln.

Gemeinsamer Einkauf

Die Zusammenarbeit reicht aber noch weiter. Virgin Australia und Alliance Airlines planen sogar gemeinsame Käufe von Flugzeugen, Ersatzteilen oder Wartungsdiensten.

Mehr zum Thema

ticker-australien

Rückholflüge: Australien entsendet Boeing C-17A Globemaster und Airbus KC-30A MRTT in den Nahen Osten

A350 von Finnair: Die Finnen nehmen Kurs auf Australien.

Finnair kündigt 15.200 Kilometer lange Route nach Australien an

Ballon in der Luft: Ballonfahren ist noch gefährlicher als fliegen in Kleinflugzeugen.

Warum Ballonfahrten gefährlicher sind als Flüge im Flugzeug oder Hubschrauber

ticker accident crash absturz

Kunstflugpilot stirbt bei Zusammenstoß zweier Van's Aircraft RV-7 nahe Sydney

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies