Der Flughafen Düsseldorf schafft es mit 7,61 sogar auf Platz 16.

Bundespolizei hilft aus«Ausnahmesituation» am Flughafen Düsseldorf

Am Düsseldorfer Flughafen kommt es bei der Sicherheitskontrolle immer wieder zu langen Warteschlangen. Weil die Lage zu eskalieren drohte, griff die Bundespolizei ein.

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Wer derzeit ab Düsseldorf fliegt, sollte damit rechnen, in Stoßzeiten lange in der Schlange zu stehen. Die private Sicherheitsfirma Kötter leidet unter Personalengpässen. Das führt dazu, dass es an der Sicherheitskontrolle deutlich länger dauert.

Am Freitag eskalierte die Lage offenbar fast. «Wir mussten mit Tätlichkeiten und sogar damit rechnen, dass ungeduldige Menschen die Kontrollstellen zu durchbrechen versuchen», so ein Sprecher der Bundespolizei zur Zeitung Rheinische Post. Sie griff daher ein und stellte Personal, das elf weitere Kontrollstellen ermöglichte. Das, so der Sprecher, «war eine polizeiliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr.»

Flughafen prüft Klage

Die Sicherheitsfirma begründet die Probleme mit einem extrem hohen Krankenstand von rund 20 Prozent. Man habe es zudem nicht geschafft, in diesem Jahr die gewünschte Anzahl an neuen Mitarbeitern zu rekrutieren, heißt es von der Firma laut der Zeitung Handelsblatt. Außerdem habe die Bundespolizei Kötter erst Ende April über einen noch höheren Personalbedarf informiert. Darauf habe man nicht rechtzeitig reagieren können.

Die Bundespolizei sieht das freilich anders. «Trotz verschiedener Absichtserklärungen von Kötter hat sich die Situation nicht verbessert», so ein Sprecher laut Handelsblatt. Der Flughafen prüft nun offenbar, die Sicherheitsfirma zu verklagen, weil die Umstände rufschädigend seien. Kötter versichert laut der Rheinischen Post, zu handeln. Bis zum Frühjahr wolle man 150 neu ausgebildete Mitarbeiter einstellen. In den kommenden Monaten würden 50 Zusatzkräfte helfen. nur 20 davon kommen allerdings von der Firma selbst, 30 kommen von anderen Unternehmen, auch aus Belgien. «Wir leben in einer einmaligen Ausnahmesituation», so ein Manager zur Zeitung. Die werde sich auf keinen Fall wiederholen.

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