Tui Boeing 787-8

Dreamliner für deutsche TuiflyTui bestellt zwei weitere Boeing 787-9

Jetzt ist klar, woher Tuifly ihre Dreamliner für die neuen Langstreckenflüge ab Düsseldorf bekommt. Ein Teil kommt von der britischen Schwester, einer indirekt aus einer neuen Bestellung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Für Tuifly ist es eine große Sache. Die deutsche Fluggesellschaft hat kürzlich das Programm New Horizons ins Leben gerufen. Es bündelt alle Maßnahmen, mit denen sie ins neue Jahrzehnt gehen will. «Ein zentraler Punkt ist das neue Langstreckengeschäft», erklärt ein Sprecher.

Tuifly wird ab Ende Oktober nicht mehr nur zu Zielen in Europa und rund ums Mittelmeer fliegen, sondern erstmals auch nach Übersee. Mit zwei Dreamlinern geht es in der Wintersaison 2020/21 ab Düsseldorf nach Punta Cana und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik und Cancún in Mexiko. Und jetzt ist auch klar, wo die Fluggesellschaft ihre Flugzeuge hernimmt.

Von der Schwester und neue Order

Die ersten beiden Boeing 787-8 bekommt Tuifly von der britischen Schwester. Tui Airways betreibt in Großbritannien derzeit 14 Dreamliner, drei weitere Boeing 787 sind bei Tui in den Niederlanden im Einsatz, zwei in Belgien. Doch bei den zwei Langstreckenfliegern soll es in Deutschland nicht bleiben. Geplant ist, die Flotte in den folgenden zwei Jahren auf fünf Boeing 787 aufzustocken.

«Der Aufsichtsrat von Tui hat dafür eine Bestellung von zwei weiteren Boeing 787 bewilligt», bestätigt der Sprecher von Tuifly einen Bericht des Magazins Spiegel. So könne man sicherstellen, dass man die Flugzeuge auch rechtzeitig erhalte. Geordert werden 787-9.

Eine Frage noch offen

Sie gehen allerdings an die britische Tui Airways, die dann im Gegenzug ihre neuesten 787-8 an die deutsche Tuifly abgeben wird. Im Vereinigten Königreich baut die Tui-Fluglinie gerade kräftig aus. Denn durch die Insolvenz von Thomas Cook wurden Kapazitäten frei und taten sich Chancen auf.

Woher die fünfte Maschine kommen wird, ist dagegen noch unklar. Da sei auch Leasing eine Option, heißt es. Die Boeing 787-8 von Tuifly verfügen über je 300 Sitzplätze in einer Zwei-Klassen-Konfiguration. 253 Plätze gehören zur Economy, wo die Fluggäste je nach Tarif zwei warme Mahlzeiten sowie nicht-alkoholische Getränke erhalten. Zudem gibt es eine Premium Economy mit 47 Sitzen, die sich durch hochwertigere Menü-Optionen, alkoholische und nicht-alkoholische Getränke sowie mehr Beinfreiheit auszeichnet.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8 der belgischen Tui: Das Modell kommt bald auch in Deutschland zum Einsatz.

Tuifly macht Düsseldorf zur Langstreckenbasis

Cancún: Eines der ersten Ziele von Tuifly ab Düsseldorf.

Das sind die ersten Langstreckenziele von Tuifly

In der Realität sahen die Boeing 767 von Condor  mit Herz auf der Heckflosse damals so aus.

Condor hat keine Angst vor Tuifly

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil