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Keine Lizenz

Aus Burma-Airline von ANA wird nichts

Eigentlich wollte die japanische Fluglinie am Tourismusboom im südostasiatischen Land teilhaben. Doch nun erhält ANA kein AOC.

Boeing

ANA: Die Fluglinie hakten Glück in Burma.

Es waren grosse Pläne, die ANA All Nippon Airways in Burma hegte. Eine neue internationale Fluggesellschaft sollte mit Hilfe der Japaner im südostasiatischen Land entstehen, das während der Militärherrschaft offiziell in Myanmar umbenannt worden war. ANA war dafür mit der burmsesischen Banken- Telekommunikation und Infrastruktur-Holding Golden Sky World ein Joint Venture eingegangen.

Asian Blue Aviation sollte die neue Fluggesellschaft heißen, die sowohl inländische als auch internationale Ziele anfliegen sollte. ANA hätte 49 Prozent der Fluggesellschaft besessen. Eigentlich hatte die Investmentkommission des Landes das Joint Venture gutgeheißen und der neuen Airline eine Lizenz für 50 Jahre in Aussicht gestellt – länger als viele neu gegründete Flugesellschaften überhaupt überleben.

Kein AOC erhalten

Doch nun wird aus den Plänen offenbar nichts. Der Grund: ANA hat für die neue Fluglinie in Burma kein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erhalten, teilen die Japaner mit. Wie es dazu kommen konnte? «Wir können keinen Grund finden», so das ungläubige Statement von ANA’s Burma-Verantwortlichem H. Sammy Aramaki laut der Nachrichtenagentur Reuters.

Es ist nicht das erste mal, dass die japanische Fluggesllschaft in Burma scheitert. 2014 hatte die Fluggesellschaft bereits einmal geplant, 49 Prozent von Asian Wings Airways zu kaufen, sich dann aber wegen des wachsenden Wettbewerbs dagegen entschieden. Das Investment wurde zu riskant.



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