Airbus: Gab es unrechtmäßige Geschäfte?

KorruptionAuch USA wollen offenbar gegen Airbus ermitteln

Betrug und Korruption: Offenbar überlegt sich auch das amerikanische Justizministerium, Ermittlungen gegen Airbus aufzunehmen.

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Nachdem bereits das Serious Fraud Office in Großbritannien Ermittlungen gegen Airbus eingeleitet hat, könnte der europäische Flugzeugbauer nun auch Stress auf der anderen Seite des Atlantiks bekommen. Wie die britische Zeitung The Times berichtet, erwägt auch das US-Justizministerium eine Strafuntersuchung.

Bei den Ermittlungen geht es um den Verdacht auf Betrug und Korruption in Zusammenhang mit dem Einsatz externer Berater. Es wird geprüft, ob Airbus den Einsatz der Mittelsmänner, die für ihre Leistungen Geld erhalten, teilweise nicht gemeldet hat. Die meisten der Deals dürften in Europa stattgefunden haben. Doch sobald die USA in irgendeiner Weise involviert sind, sollen die Ermittlungen beginnen, so ein involvierter Anwalt zur Times.

Ermittlungen nicht unwahrscheinlich

Sollten also die Amerikaner glauben, dass US-Bürger in die betroffenen Deals involviert sind, dass US-Bankkonten genutzt wurden oder dass irgendwelche Gespräche auf dem Staatsgebiet der Vereinigten Staazen stattgefunden haben, dann steht der Ermittlung nichts im Wege.

Dass das der Fall ist, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Denn: Als Handlung auf US-Gebiet wird auch jegliche Kommunikation bezeichnet, die sich über US-Internetserver abspielt. Das können Konversationen sein. Aber auch wenn eine US-Bank dabei hilft, Geld von einem Ort an den nächsten zu befördern, kann das Grund genug für die Ermittlungen sein.

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