Airbus: Gab es unrechtmäßige Geschäfte?

KorruptionAuch USA wollen offenbar gegen Airbus ermitteln

Betrug und Korruption: Offenbar überlegt sich auch das amerikanische Justizministerium, Ermittlungen gegen Airbus aufzunehmen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Nachdem bereits das Serious Fraud Office in Großbritannien Ermittlungen gegen Airbus eingeleitet hat, könnte der europäische Flugzeugbauer nun auch Stress auf der anderen Seite des Atlantiks bekommen. Wie die britische Zeitung The Times berichtet, erwägt auch das US-Justizministerium eine Strafuntersuchung.

Bei den Ermittlungen geht es um den Verdacht auf Betrug und Korruption in Zusammenhang mit dem Einsatz externer Berater. Es wird geprüft, ob Airbus den Einsatz der Mittelsmänner, die für ihre Leistungen Geld erhalten, teilweise nicht gemeldet hat. Die meisten der Deals dürften in Europa stattgefunden haben. Doch sobald die USA in irgendeiner Weise involviert sind, sollen die Ermittlungen beginnen, so ein involvierter Anwalt zur Times.

Ermittlungen nicht unwahrscheinlich

Sollten also die Amerikaner glauben, dass US-Bürger in die betroffenen Deals involviert sind, dass US-Bankkonten genutzt wurden oder dass irgendwelche Gespräche auf dem Staatsgebiet der Vereinigten Staazen stattgefunden haben, dann steht der Ermittlung nichts im Wege.

Dass das der Fall ist, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Denn: Als Handlung auf US-Gebiet wird auch jegliche Kommunikation bezeichnet, die sich über US-Internetserver abspielt. Das können Konversationen sein. Aber auch wenn eine US-Bank dabei hilft, Geld von einem Ort an den nächsten zu befördern, kann das Grund genug für die Ermittlungen sein.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet Hybrid-Elektroprojekt für Verkehrsflugzeuge

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies