Airbus: Gab es unrechtmäßige Geschäfte?

KorruptionAuch USA wollen offenbar gegen Airbus ermitteln

Betrug und Korruption: Offenbar überlegt sich auch das amerikanische Justizministerium, Ermittlungen gegen Airbus aufzunehmen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nachdem bereits das Serious Fraud Office in Großbritannien Ermittlungen gegen Airbus eingeleitet hat, könnte der europäische Flugzeugbauer nun auch Stress auf der anderen Seite des Atlantiks bekommen. Wie die britische Zeitung The Times berichtet, erwägt auch das US-Justizministerium eine Strafuntersuchung.

Bei den Ermittlungen geht es um den Verdacht auf Betrug und Korruption in Zusammenhang mit dem Einsatz externer Berater. Es wird geprüft, ob Airbus den Einsatz der Mittelsmänner, die für ihre Leistungen Geld erhalten, teilweise nicht gemeldet hat. Die meisten der Deals dürften in Europa stattgefunden haben. Doch sobald die USA in irgendeiner Weise involviert sind, sollen die Ermittlungen beginnen, so ein involvierter Anwalt zur Times.

Ermittlungen nicht unwahrscheinlich

Sollten also die Amerikaner glauben, dass US-Bürger in die betroffenen Deals involviert sind, dass US-Bankkonten genutzt wurden oder dass irgendwelche Gespräche auf dem Staatsgebiet der Vereinigten Staazen stattgefunden haben, dann steht der Ermittlung nichts im Wege.

Dass das der Fall ist, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Denn: Als Handlung auf US-Gebiet wird auch jegliche Kommunikation bezeichnet, die sich über US-Internetserver abspielt. Das können Konversationen sein. Aber auch wenn eine US-Bank dabei hilft, Geld von einem Ort an den nächsten zu befördern, kann das Grund genug für die Ermittlungen sein.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus nimmt Wechsel im Verwaltungsrat vor

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier