Essen von United Airlines: Demnächst vor dem Flug hergerichtet.

Neue AbläufeAuch United will weniger Flugbegleiter auf Langstrecken

United Airlines passt das Servicekonzept in der Business Class auf Langstrecken an. Das Personal ist wie bei Lufthansa verärgert, weil es künftig einen Flugbegleiter weniger braucht.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Bei Lufthansa sorgte es bereits für Aufregung: Als die deutsche Fluggesellschaft ankündigte, auf gewissen Langstreckenflügen künftig einen Flugbegleiter weniger einzusetzen, meldete die Gewerkschaft Widerstand an. Sogar ein Streik wurde nicht ausgeschlossen. Nun droht auch bei einem Star-Alliance-Partner ein Aufstand. Bei United Airlines wird bald auf einigen Flügen weniger Personal mitfliegen.

Das Ganze kommunizierte United allerdings eher zwischen den Zeilen. In einer Nachricht an das Personal teilt die Fluggesellschaft mit, dass die Abläufe beim Service ab Februar 2019 angepasst werden. Das Essen für die Passagiere in der Polaris-Business-Class werde künftig bereits am Boden auf Teller verteilt. So werde die Effizienz während des Fluges gesteigert, heißt es.

Ein Flugbegleiter weniger

In einem Nebensatz folgt dann die eigentliche Nachricht: Die Position eines Flugbegleiters, der bisher in der mittleren Bordküche stationiert gewesen war, werde in der Folge auf «einigen» Langstreckenflügen überflüssig, so United. Man reagiere mit dem Schritt auf Kundenfeedback, passe die Anzahl des Personals aber auch an die der Konkurrenz wie etwa Delta Air Lines an.

Die Gewerkschaft ist sauer. Mit der Maßnahme werde der Service verschlechtert, genauso wie die Situation der Flugbegleiter, schreibt sie in einem Brief an die Mitglieder. «Super Arbeit, hier ist Eure Strafe», ist der Titel des Briefs. United beruhigt: Niemand werde seinen Job verlieren, so die Fluggesellschaft. Aber: Natürlich könne es sein, dass sich die Bezahlung einiger Mitarbeiter verringere, weil sie seltener auf der Langstrecke unterwegs seien.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von Lufthansa: Der zweite Purser kann sich weiterhin auf Spezialaufgaben konzentrieren.

Lufthansa bürdet Pursern doch nicht mehr Arbeit auf

Boeing 737: ICE Air soll im Juli 2027 starten.

US-Abschiebe-Airline ICE Air startet im Sommer 2027

Gezeichnet per Flugverlauf: Gratulation an die USA.

Cessna Skylane gratuliert den USA am Himmel - mit Schriftzug und Umriss des Landes

Fünf TBM Avenger der US Navy: Die Bomber kehrten von einer Übung nicht zurück.

Wie ein Navigationsfehler den Mythos Bermuda-Dreieck begründete

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies