Flugzeug von Norwegian: Offenbar attraktiv für bisherige Ryanair- und Vueling-Piloten.

PilotenmangelAuch bei Norwegian häufen sich Annullierungen

Vueling ist kein Einzelfall. Auch bei der norwegischen Billigairline häuften sich zum Ferienbeginn Annullierungen. Nun reagiert Norwegian und stellt zusätzliche Piloten ein.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Schelte der Behörden wirkte. Nachdem Vueling zum Beginn der großen Sommerferien in Spanien Dutzende von Flügen kurzfristig ausfallen ließ, kam es vor allem am Flughafen Barcelona zu chaotischen Szenen. Hunderte von Passagieren waren gestrandet und die Mitarbeitenden der Billigairline waren vom Ansturm völlig überfordert. Daraufhin verlangte das spanische Ministerium für öffentliche Arbeiten und Transport vom Management zuerst Erklärungen und dann einen Notfallplan.

Den hat Vueling inzwischen eingereicht. Er sieht vor, die Zahl der Flüge im Sommer zu reduzieren, fünf zusätzliche Flugzeuge zu leasen und mehr Zeit am Boden einzuberechnen. Zudem wird die IAG-Tochter 34 zusätzliche Piloten sowie 130 Callcenter-Mitarbeiter anstellen.

«Schreckliche Situation»

Vueling ist kein Einzelfall wie sich vergangene Woche zeigte. Auch bei Norwegian Air Shuttle kam es zu Beginn der Sommerferien gehäuft zu Annullierungen. Passagiere bekamen teilweise erst wenige Minuten vor Abflug Bescheid, dass ihr Flug ausfällt. Anders als bei Vueling versuchte sich die Fluggesellschaft aber nicht durchzuwursteln. Sie berief schon nach wenigen Tagen eine Pressekonferenz ein und entschuldigte sich.

Gleichzeitig gab Norwegian bekannt, wie sie das Problem lösen will. Man werde 2016 rund 275 neue Piloten ausbilden, erklärte Geschäftsführer Björn Kjos vor der Presse. So könne man die «schreckliche Situation» lindern.

Freie Tage abkaufen

Auch bei Norwegian ist Pilotenmangel schuld an der Misere. Er kam zustande, weil eine Vereinbarung zwischen den Piloten und der Fluglinie kürzlich nach 14 Jahren ausgelaufen war. Darin war die Möglichkeit festgehalten, dass Norwegian Piloten freie Tage gegen Bezahlung abkauft. Das half bislang Engpässe zu überbrücken.

«Wir sagten seit Monaten, dass es ein Problem geben wird und wir mehr Piloten brauchen», kommentierte Halvor Vatnar von der Pilotengewerkschaft im TV-Sender NRK. Inzwischen schlossen Gewerkschaften und Piloten eine neue Vereinbarung.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil