Flughafen Abu Dhabi: Der Flughafen wird teurer.

Airport Service FeeAuch Abu Dhabi führt neue Flughafengebühr ein

Nach Dubai folgt auch Abu Dhabi und kassiert von Passagieren neu eine Flughafengebühr. Sharjah wird ebenfalls nachziehen. So wollen die Emirate ihre Staatsbudgets entlasten.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Ab dem 1. Juli wird in Dubai kassiert. 35 Dirham (umgerechnet rund 8,50 Euro) muss dann ein Passagier beim Abflug zahlen. Mit der neuen Gebühr will das Emirat den Ausbau seiner Flughäfen finanzieren. Auch Transitpassagiere, die einen Großteil der Reisenden ausmachen, müssen die Abgabe zahlen. Nur Crews, Kinder unter zwei Jahren und Transitpassagiere, die mit gleicher Flugnummer weiterfliegen, sind ausgenommen.

Nun zieht das Nachbar-Emirat Abu Dhabi nach. Auch an seinen Flughäfen wird ab dem 1. Juli die Flughafengebühr namens Airport Service Fee von 35 Dirham eingeführt, wie vergangene Woche bekannt gegeben wurde. Der Flughafen verlangt sie von den Airlines, die sie wiederum auf die Tickets schlagen. Das Emirat Sharjah hat ebenfalls bereits angekündigt, die Gebühr einzuführen. Das Datum ist noch nicht klar.

Tiefer Ölpreis trifft Abu Dhabi hart

Den Vereinigten Arabischen Emiraten geht es wirtschaftlich nicht mehr so gut wie früher. Schuld ist der gefallene Ölpreis. Der Rohstoff trägt in Dubai weniger als 1,5 Prozent zu den Staatseinnahmen bei, in Abu Dhabi dagegen sind es rund 80 Prozent, in Sharjah 13 Prozent. Für die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate ist der fallende Ölpreis daher ein Problem. Indirekt trifft das auch die Wirtschaft aller einzelnen Emirate. So führen sie erstmals auch eine Mehrwertsteuer ein.

Die neue Abgabe trifft vor allem die eigenen Airlines Emirates, Flydubai, Etihad, und Air Arabia die über ihre Drehkreuze Passagiere von Afrika und Europa aus nach Asien und Ozeanien weiter transportieren. Doch offenbar ist der Druck auf die Budgets der Emirate so groß, dass sie nicht darum herum kommen, die Gebühr einzuführen.

Mehr zum Thema

ticker-news

Golfstaaten schaffen gemeinsame Luftfahrtbehörde

Die Fabrik von Emirates Bustanica liegt gleich beim Al Maktoum International Airport.

Die computergesteuerte Salat- und Kräuter-Oase von Emirates

Das Terminal A von vorne.

Mit dem neuen Flughafen will Abu Dhabis Luftfahrt wieder wachsen

Blick auf den künftigen Dubaier Mega-Flughafen.

Dubai baut Al Maktoum International zum Mega-Flughafen aus

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack