Flieger von Monarch Airlines über Gibraltar: Die Flüge werden weiterhin durchgeführt.

Vorläufig gerettetMonarch kauft sich zwölf Tage Zeit

Die Aktionäre geben Monarch Airlines nochmals frisches Geld. Darum kann die Fluglinie vorerst weiterfliegen. Die Behörden wollen innerhalb von zwölf Tagen klare Belege für die Finanzkraft.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Um 23.59 Uhr wäre die Air Travel Organiser’s Licence ATOL von Monarch Airlines abgelaufen. Die Genehmigung ist notwendig, damit die britische Fluggesellschaft pauschale Urlaubsangebote verkaufen kann. Am Freitag (30. September) um 21:15 Uhr kam dann die Entwarnung. Man habe die Gespräche mit der Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority CAA erfolgreich abgeschlossen, so Monarch in einer Pressemitteilung.

Das war nicht das einzige, was Monarch mitteilte. Man habe auch von den Aktionären «bedeutende weitere Mittel» erhalten. Vermutet wird, dass neben den bisherigen Anteilseignern auch die chinesische HNA Group Geld eingeschossen hat. In Kürze werde man zudem eine große Investition bekannt geben. Es werde die größte in der 48-jährigen Firmengeschichte, so das Unternehmen weiter.

Gerüchte über Grounding

Vor einer Woche waren Gerüchte über ein bevorstehendes Grounding von Monarch aufgekommen. Die Civil Aviation Authority hatte bereits Vorkehrungen getroffen, um allfällig gestrandete Passagiere nach Großbritannien zurück fliegen zu können. Die Behörde hatte Zweifel an der Finanzkraft der Fluglinie.

Auch wenn Monarch nun frisches Geld bekommen hat; ganz aus dem Schneider ist die Fluggesellschaft noch nicht. Denn sie hat nun gemäß Civil Aviation Authority zwölf Tage Zeit um ihre finanzielle Stärke endgültig klar darzulegen. Erst dann bekommt Monarch ein unbefristetes ATOL.

Von Billigairlines bedrängt

Monarch war Anfang des Jahrzehnts wegen der Konkurrenz durch die Billigflieger in eine Krise geraten. Daraufhin änderte die Fluglinie ihre Strategie und gab das Charter- und Langstreckengeschäft auf. Die Schweizer Gründerfamilie Mantegazza stieg aus und verkaufte 90 Prozent des Kapitals an die Finanzfirma Greybull Capital. Der Rest liegt bei der Pensionskasse von Monarch.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg