Sukhoi Superjet 100: Ab Juni nach Deutschland.

Neue Nationalairline für Armenien?

Nach dem Bankrott der Fluggesellschaft Armavia gibt es im Land keinen Nationalanbieter mehr. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

span>Gagik Minasian ist optimistisch. Der Vorsitzende des armenischen Komitees für Finanzfragen hofft, dass schon sehr bald eine neue armenische Nationalairline abhebt. «Leider konnte Armavia nicht aus der Krise finden», so der Politiker. Die Fluggesellschaft meldete Anfang April Insolvenz an und stellte die Flüge ein. Eine Überraschung sei das aber nicht gewesen, erklärt Minasian.

«Nun ist aber endlich Platz für einen neuen Anbieter.» Dieser werde wesentlich mächtiger und vor allem stabiler sein, kündigt der Politiker gemäß einem Bericht des Nachrichtenportals Nouvelles d'Arménie an. Doch das sei nicht genug, so Grigory Hayrapetyan, Pilot der ehemaligen Airline bei einer Konferenz zur Zukunft der armenischen Luftfahrt. Zwei oder drei Anbieter brauche es im Land, ob staatlich oder privat sei egal. «Wir dürfen uns aber nicht darauf verlassen, dass ausländische Anbieter die Lücke füllen», erklärte der Pilot laut einem Zeitungsbericht.

Armavia wieder aufleben lassen

Und offenbar gibt es auch schon einen Interessenten von privater Seite, der den Platz von Armavia einnehmen will. Bisher hatte man von der Firma noch nie etwas gehört, nun will sie 750 Millionen Dollar einschießen um Armavia wieder auferstehen zu lassen.

Die Firma trägt den Namen Krunk Air. Generaldirektor Wladimir Poghosyan erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal Armepress, dass man bereits Gespräche mit Angestellten von Armavia führe. Mehrere hundert wolle man übernehmen. Der erste Airbus A340 könne, so der Manager, schon innerhalb von drei Monaten abheben, wenn es keine Hindernisse seitens der Regierung gebe. Zwei Airbus A320 sollen folgen.

Dubioser neuer Anbieter

Wie das Capa Center for Aviation berichtet, ist die armenische Regierung ein Teilhaber an der dubiosen Firma, deren Name «Kranich» bedeutet. Wie viele Anteile sie hält, ist aber nicht bekannt. Ein Hindernis muss der Kranich aber noch überwinden: Krunk Air hat noch nicht einmal die Genehmigung der armenischen Zivilluftfahrtbehörde.

Mehr zum Thema

Armavia-A320: Heben nicht mehr ab.

Armavia am Boden

SSJ 100 von Aeroflot: Vier müssen am Boden bleiben

Flugverbot für Aeroflots Superjets

Superjet von Armavia: Wegen Streit gegroundet

Armavia zu verkaufen

Sicherheitshinweise für den Superjet von Armavia: Bald nicht mehr gebraucht.

Armavia: «Zu viele Reparaturen»

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack