Heckflosse von LAN: Dicke Post aus Buenos Aires.

Argentinien drangsaliert LAN

Eine staatliche Behörde schmeißt die Fluggesellschaft in Argentinien aus einem Hangar. Es ist nicht der erste Versuch, LAN in Argentinien zu schwächen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Er müsse ihn über Resolution Nummer 123 vom 13. August informieren, schrieb der Vorsitzende der argentinischen Flughafenaufsicht Orsna an den Chef von LAN Argentina. Diese Resolution hat es in sich. Innerhalb von zehn Tagen müsse die Fluggesellschaft ihren Hangar am Aeroparque Jorge Newbery räumen, heißt es darin. Die Begründung: «LAN gehört nicht dem Staat, bedient ab dem Aeroparque regulär keine inländische und internationalen Ziele und bietet auch keine Abfertigungsdienste».

Die argentinische Tochter der Airlinegruppe Latam wehrt sich gegen die Aufforderung. Man habe einen gültigen Vertrag bis 2023. Fünf Millionen Dollar habe man in den Hangar investiert und bezahle monatlich 20'000 Dollar Miete, so ein Sprecher von LAN Argentina zum Nachrichtenportal Infobae. Deshalb will die Fluglinie nun den Beschluss vor Gericht anfechten.

Nicht der erste Versuch

Denn für LAN ist klar. Ohne den Hangar kann sie den Betrieb in Argentinien nicht mehr aufrecht erhalten. «Dann sehen wir uns gezwungen, die Flüge an die 14 Inlandszeile zu stoppen», so der Sprecher. Im Hangar führt LAN den Unterhalt der Flotte durch.

Es ist nicht das erste Mal, dass Argentinien LAN drangsaliert. Einmal verhinderten die Behörden, dass die Airline ein zusätzliches Flugzeug in Betrieb nimmt, ein anderes Mal erhöhte die staatsnahe Abfertigungsgesellschaft die Gebühren auf einen Schlag und trotz laufendem Vertrag massiv. Für Beobachter ist klar: Bei allen Versuchen geht es darum, LAN zu schwächen und die staatliche Aerolíneas Argentinas zu bevorteilen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies