Sita-App: Bessere Übersicht als Wetterkarten.

Sita EwasApp hilft Pilotinnen und Piloten von Swiss, Turbulenzen zu vermeiden

Clear-Air-Turbulenzen lassen sich auf dem Wetterradar nicht erkennen. Eine neue App hilft Cockpitscrews von Swiss jetzt, sie zu vermeiden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Turbulenzen sind nicht gefährlich. Flugzeuge halten deutlich mehr aus, als sich die meisten Passagiere vorstellen können - und wollen. Angenehm sind sie aber eben nie. Und sie sind auch für die Fluggesellschaft mühsam. Denn Turbulenzen können zu einem höheren Kerosinverbrauch führen. Wenn es wirklich heftig wackelt, können sie zudem zu Schäden in der Kabine führen.

Daher versuchen Pilotinnen und Piloten, Turbulenzen zu vermeiden. Nicht immer gelingt das gleich gut. Vor allem, weil sich Wetter auch kurzfristig ändern kann. Der Informatik-Dienstleister Sita hat eine App entwickelt, die dem Problem Abhilfe schaffen soll.

Akkurater als Wetterkarten

Ewas heißt das System. Es sammelt Daten aus den verschiedensten Quellen. Neben Inputs vom Deutschen Wetterdienst oder anderen Dienstleistern werden auch Echtzeitangaben von Crews genutzt, um eine möglichst akkurate Vorhersage von Turbulenzen zu ermöglichen.

Die Technik nutzt jetzt auch Swiss. Die App sei deutlich akkurater als die Turbulenzvorhersage in den heute in der Luftfahrt verwendeten Wetterkarten, so Sita. Und über den Wetterradar im Flugzeug würden zum Beispiel die so genannten Clear-Air-Turbulenzen, die außerhalb von Wolken stattfinden, nicht erkannt. Das soll die App ändern, welche die Lufthansa-Tochter künftig anwendet, indem unter anderem Echtzeitdaten von Fliegern auf derselben Route eingespielt werden.

Auch niedriger Treibstoffverbrauch

Alles in allem verspricht Sita den Nutzern der App Ersparnisse beim Treibstoffverbrauch, aber auch weniger Kosten für Reparaturen infolge starker Turbulenzen. Zudem erhöhe sich der Komfort der Reisenden und die Sicherheit.

Mehr zum Thema

Airbus A321 von Aeroflot: Keine Daten mehr aus Genf.

Aeroflot und Co. müssen Flugrouten ohne Hilfe berechnen

Acht Verletzte nach Turbulenzen auf Flug von Jetblue

Acht Verletzte nach Turbulenzen auf Flug von Jetblue

Visualisierung des Polar-Jetstreams: Keine statische Größe.

Klimawandel sorgt für Turbulenzen-Teufelskreis

Der Hotdog Bastardo von Frau Hund: Noch bis September dürfen sich alle First-Class-Reisenden bei Swiss über den Gourmetsnack freuen.

Es muss nicht immer Kaviar sein: Swiss serviert in der First Class Hotdogs

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg