Der erste Airbus A321 von Level: Start ab Mitte Juli in Wien.

Anisec fliegt unter IAG-MarkeLevel beginnt mit Kurzstreckenflügen

Die neue österreichische Tochter von IAG nimmt Gestalt an. Sie hat sich bereits drei Airbus A321 gesichert und wird unter der Marke Level fliegen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Noch immer macht IAG ein großes Geheimnis um ihre neue österreichische Tochter. Nur so viel ist bisher bekannt: In Wien arbeitet ein Team des britisch-spanischen Luftfahrtkonzerns am Aufbau einer neuen Fluggesellschaft. Startzeitpunkt: Die Feriensaison 2018. Angebot: Linienflüge zu den größten europäischen Metropolen sowie Urlaubsflüge zu Sonnendestinationen.

Trotz Informationssperre zu Anisec Luftfahrt - so der offizielle Firmenname und Arbeitstitel - ist inzwischen aber klar, wie die österreichische Fluggesellschaft am Markt auftreten wird. Sie wird als Level fliegen. Das zeigen Bilder, die in Bratislava und in Wien gemacht wurden. Sie zeigen einen A321 mit österreichischer Registrierung und Lackierung der IAG-Billigtochter.

Drei Flugzeuge

Das ist eine Strategieänderung für Level. Bisher war sie ausschließlich als Billiglangstreckenairline aktiv. Sie fliegt ab Barcelona nach Boston, Buenos Aires, Oakland und Los Angeles sowie von Paris-Orly nach New York, Montreal, Guadeloupe und Martinique. Nun wird sie ab Wien auch Kurz- und Mittelstreckenflüge durchführen. Unklar sind die Beweggründe. Zuerst war geplant, in Wien mit der bestehenden Billigmarke Vueling zu starten.

Klar ist dagegen, dass sich Anisec bereits drei Flugzeuge zugelegt hat. Im österreichischen Luftfahrzeugregister sind drei A321-200 auf sie eingetragen. Die Maschinen tragen die Kennzeichen OE-LCN, OE-LCP und OE-LCR. Das Luftfahrtbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator’s Certificate AOC) und die Betriebsbewilligung soll sie Mitte Juli erhalten.

Anisec wird zentral für Level

Künftig wird Anisec offenbar zusammen mit der nicht mehr operativen französischen Open Skies das Unternehmen sein, das Level steuert, wie das Fachportal Austrian Aviation berichtet. Alle Flieger der Billigmarke würden künftig in Österreich registriert, so auch die bisherigen Airbus A330 von Level.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Vueling: Bald geballt in Wien zu sehen.

Laudamotion bekommt in Wien Konkurrenz

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier