Entscheidung der EUAlitalia muss 900 Millionen Staatshilfe zurückzahlen

Eine schlechte und eine gute Nachricht aus Brüssel: Italien hat Alitalia zwar unrechtmäßige Beihilfen gewährt. Doch die Nachfolgeairline ITA muss nicht dafür geradestehen.

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Zuerst die schlechte Nachricht für Rom: Die Europäische Kommission hat nach ihrer Prüfung entschieden, dass zwei vom Staat 2017 an Alitalia gewährte Darlehen rechtswidrig sind. Die italienische Regierung muss daher die 900 Millionen Euro zuzüglich Zinsen von der Fluggesellschaft zurückfordern. Dies gab sie am Freitag (10. September) bekannt. Ob Alitalia diesen Betrag zahlen kann, ist allerdings mehr als fraglich.

Es gab aber auch eine gute Nachricht für Rom. Die EU-Kommission hat zugleich befunden, dass ITA Italia Trasporto Aereo «nicht der wirtschaftliche Nachfolger von Alitalia ist». Daher sei die neue Nationalairline nicht zur Rückzahlung der unrechtmäßigen Beihilfen an ihre Vorgängerin verpflichtet. Die Investition Italiens in die neue Nationalairline von 1,35 Milliarden sei ebenfalls rechtens. Damit kann ITA wie geplant am 15. Oktober starten.

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