Modell eines Red-Wings-Fliegers:Der Crash in Moskau brachte der Airline das Ende.

Eine Fluglinie für 2 Cent

Red Wings hat neue Eigentümer: Besitzer Alexander Lebedew verkaufte seine Airline für einen Rubel an eine Investorengruppe.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Schuldigen machte er schon lange aus. Die russische Regierung sei verantwortlich für das Ende von Red Wings, erklärte Alexander Lebedew im Februar. Damals verordnete die Luftfahrt-Aufsichtsbehörde Rosawiatsia der Fluggesellschaft ein generelles Flugverbot. Sie habe eine zu schwache finanzielle Basis um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, so die offizielle Begründung. Multimillionär Lebedew wies das umgehend von sich und witterte politische Gründe. Immerhin ist er ein erbitterter Gegner von Präsident Wladimir Putin und betreibt mit seiner Zeitung Nowaja Gaseta Oppositionspolitik. Schon im März gab Lebedew Forfait und erklärte öffentlich, er wolle Red Wings verkaufen.

Nun tat er diesen Schritt auch. Er habe sämtliche Aktien von Red Wings an eine Investorengruppe verkauft, erklärte Lebedew auf seinem Blog. Dafür habe er einen Rubel oder umgerechnet zwei Cent erhalten. Wer genau die neuen Eigentümer der Fluggesellschaft sind, wollte er nicht verraten. Aber es seien Russen. Die Zeitung Wedomosti beruft sich auf Vertraute des Millionärs und schreibt, es seien Leute aus dem Umfeld der russischen Versicherung Guta. «Ich habe alles getan, um das Unternehmen zu retten», verteidigt sich Lebedew.

Massiv verschuldet

Red Wings saß auf einem hohen Schuldenberg. Denn Ende Dezember verunglückte eine Tupolew Tu-204 der Fluglinie am Moskauer Flughafen Wnukowo. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Seither hoben die Flugzeuge von Red Wings nicht mehr ab. Auf insgesamt 1,5 Milliarden Rubel (37 Millionen Euro/47 Millionen Franken) sollen sich die Schulden belaufen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack