Dreamliner von Qatar: Macht der Airline Probleme.

Qatar verliert Geduld mit Boeing

Auch die Golfairline entdeckte ein Problem an ihrem gerade erst gelieferten Dreamliner. Ihr Chef Akbar Al Baker ist nun richtig sauer auf den Produzenten.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Wir kaufen doch keine Flieger, um sie dann gleich ins Museum zu stellen», wütet Akbar Al Baker. In den vergangenen Wochen waren die drei ersten B787 von Boeing an seine Airline ausgeliefert worden. Nun muss eine Maschine schon am Boden bleiben. Qatar Airways sei wegen eines technischen Problems gezwungen, einen der Dreamliner seit dem 9. Dezember stillzulegen, erklärte der Vorstandschef gegenüber den Medien. Das Problem sei dasselbe, wie bei dem Dreamliner von United Airlines, der kürzlich zu einer Notlandung gezwungen war. Einer der sechs Generatoren war damals während des Fluges ausgefallen. Der Problem-Dreamliner von Qatar entwickelte das Problem ausgerechnet auf dem Auslieferungsflug von den USA nach Doha.

Al Baker ist angesichts des neuen Problems entrüstet. «Boeing muss sich zusammenreißen», so der Chef der Fluggesellschaft. Nach 14 Monaten Betriebszeit dürften solche Probleme nicht mehr in dieser Häufigkeit vorkommen. Seit Tagen sei der Flieger nun wieder am Boden und er müsse auch noch mindestens bis diese Woche gegroundet bleiben. Man werde deshalb von Boeing eine Entschädigung verlangen. Immerhin habe allein schon die über dreijährige Verspätung Qatar gezwungen, die Expansionspläne zu verschieben. Jetzt kosteten die Inspektionen wertvolle Zeit.

Auch Verspätung kostete

Auch Boeing selbst zweifelt Al Baker an. Schon vor einigen Monaten griff er den amerikanischen Produzenten an und sagte, dieser lerne gerade erst, wie man Flugzeuge baue. Jetzt zeigt er sich besorgt um den neuen Defekt. Wenn er bei zwei Fluggesellschaften unabhängig voneinander auftauche, dann zeuge das eventuell von einem größeren Problem.

Insgesamt machte Qatar dreißig feste Bestellungen für den Dreamliner und besitzt Optionen auf dreißig weitere. In diesem Jahr sollen am 19. Dezember die zwei nächsten Jets eintreffen, bis Ende nächsten Jahres sollen zehn B787 für Qatar fliegen. Eigentlich war geplant, dass dann bereits alle dreißig ausgeliefert wären.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies