Flughafen Ben Gurion: El Al verlegt Flüge ins Terminal 1.

Ausländische KonkurrenzBei El Al, Arkia, Israir und Air Haifa droht Streik - wegen Wizz Air

In Israel Luftfahrt drohen Streiks. Gewerkschaften laufen Sturm gegen die Pläne, dass ausländische Airlines Basen in Israel eröffnen dürfen. Im Visier steht vor allem Wizz Air.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der israelische Gewerkschaftsverband Histadrut ist wütend. Nach Informationen der Zeitung Times of Israel steht er deshalb kurz davor, einen Arbeitskampf im Luftfahrtsektor auszurufen. Betroffen wären rund 11.000 Mitarbeitende, darunter der Airlines El Al, Arkia, Israir und Air Haifa sowie die Betreibergesellschaften der Flughäfen Tel Aviv-Ben Gurion, Eilat-Ramon und Haifa.

Damit will Histadrut offenbar verhindern, dass ausländische Airlines Basen in Israel eröffnen dürfen. Denn laut dem Portal Ynet steht die israelische Regierung kurz davor, es ausländischen Fluggesellschaften zu erlauben, Basen an den Flughäfen des Landes zu eröffnen. Dadurch soll der Wettbewerb angekurbelt werden, um die hohen Flugpreise zu senken. Bisher war dies verboten.

Wizz Air bringt sich in Stellung

Wizz Air hatte bereits im Dezember des vergangenen Jahres angekündigt, im Frühjahr 2026 in Tel Aviv sowie am Ramon Airport in Eilat jeweils ein Flugzeug zu stationieren. Im Sommer sollen zwei weitere hinzukommen. Dabei soll die Cockpitbesatzung aus dem Ausland stammen, während das übrige Personal lokal rekrutiert werden soll.

Zuletzt hatte es aber Probleme gegeben. Hintergrund ist eine Forderung Israels, sollte es zu einem Krieg kommen, etwa im Zusammenhang mit der aktuellen Spannungslage mit Iran. Die Forderung: Wizz Air soll den Betrieb dann nicht einstellen, sondern weiterhin fliegen und Israelis gegen Bezahlung zurückbringen – ähnlich wie israelische Airlines. Das will die europäische Fluggesellschaft nicht.

Mehr zum Thema

ticker-israel

31 Länder: Israel weitet Nationalitätsbeschränkungen für Besatzungen auf Überflüge aus

Boeing 737-800 F von Ethiopian Cargo: Das Flugzeug musste zurück, weil eine Person nicht nach Israel fliegen darf.

Israel macht ernst und schickt Frachter von Ethiopian Airlines zurück

Flugzeug von Air France am Flughafen Tel Aviv: Verschieden Doppelstaatsangehörige dürfen nicht mehr nach Israel.

Israel sperrt Crews aus bis zu 31 Ländern aus

Boeing 737 Max 8 von Flydubai: Ein Pilot an Bord hat eine Katastrophe verhindert.

Die Cockpittür machte ihn misstrauisch: Wie ein Pilot den Flydubai-Angriff stoppte

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg