Flughafen Ben Gurion: El Al verlegt Flüge ins Terminal 1.

Ausländische KonkurrenzBei El Al, Arkia, Israir und Air Haifa droht Streik - wegen Wizz Air

In Israel Luftfahrt drohen Streiks. Gewerkschaften laufen Sturm gegen die Pläne, dass ausländische Airlines Basen in Israel eröffnen dürfen. Im Visier steht vor allem Wizz Air.

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Der israelische Gewerkschaftsverband Histadrut ist wütend. Nach Informationen der Zeitung Times of Israel steht er deshalb kurz davor, einen Arbeitskampf im Luftfahrtsektor auszurufen. Betroffen wären rund 11.000 Mitarbeitende, darunter der Airlines El Al, Arkia, Israir und Air Haifa sowie die Betreibergesellschaften der Flughäfen Tel Aviv-Ben Gurion, Eilat-Ramon und Haifa.

Damit will Histadrut offenbar verhindern, dass ausländische Airlines Basen in Israel eröffnen dürfen. Denn laut dem Portal Ynet steht die israelische Regierung kurz davor, es ausländischen Fluggesellschaften zu erlauben, Basen an den Flughäfen des Landes zu eröffnen. Dadurch soll der Wettbewerb angekurbelt werden, um die hohen Flugpreise zu senken. Bisher war dies verboten.

Wizz Air bringt sich in Stellung

Wizz Air hatte bereits im Dezember des vergangenen Jahres angekündigt, im Frühjahr 2026 in Tel Aviv sowie am Ramon Airport in Eilat jeweils ein Flugzeug zu stationieren. Im Sommer sollen zwei weitere hinzukommen. Dabei soll die Cockpitbesatzung aus dem Ausland stammen, während das übrige Personal lokal rekrutiert werden soll.

Zuletzt hatte es aber Probleme gegeben. Hintergrund ist eine Forderung Israels, sollte es zu einem Krieg kommen, etwa im Zusammenhang mit der aktuellen Spannungslage mit Iran. Die Forderung: Wizz Air soll den Betrieb dann nicht einstellen, sondern weiterhin fliegen und Israelis gegen Bezahlung zurückbringen – ähnlich wie israelische Airlines. Das will die europäische Fluggesellschaft nicht.

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