Schild von Iran Air: Mehr Konkurrenz.

Zwei neue Fluglinien im Iran

Das vom Westen boykottierte Land gibt sich in der Luftfahrt weiter stark. Eine ganze Reihe neuer Flugzeuge sollen die iranische Flotte verstärken. Und neue Airlines.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wirklich gut geht es den Fluggesellschaften in der Islamischen Republik Iran nicht. Ihre veralteten Flotten sind nur schwer flugtüchtig zu halten. Sanktionen des Westens verhindern Ersatzteillieferungen, geschweige denn neue Flugzeuge. Hinzu kommen Geldprobleme. Fast alle Airlines sind massiv verschuldet. Mit rund 200 Millionen Dollar stehen iranische Fluggesellschaften beim Ölministerium des Landes in der Kreide. Doch das scheint den Gründergeist nicht zu bremsen. Gleich zwei neue Fluggesellschaften sollen bis März 2014 gegründet werden, teilte Hamidreza Pahlavani, Chef der zivilen Luftfahrtbehörde der Zeitung Tehran Times mit.

Konkrete Angaben zu den neuen Anbietern – wie etwa Basis, Flotte und Namen – machte Pahlavani indes nicht. Nach Aussagen des Behördenvertreters gibt es derzeit 18 Fluglinien im Iran. Die größten sind die international aktiven Iran Air und Mahan Air.

Neue Flieger aus eigener Produktion

Im vergangenen Jahr habe der Iran 19 Flugzeuge erhalten, heißt es weiter. Allein im März seien zwei Airbus A340, drei Fokker 100 und zwei weitere Flugzeuge zur zivilen iranischen Flotte hinzugekommen, so Pahlavani. Oftmals kommen sie über Umwege aus dem Westen in den Iran. Mahan Air beispielsweise bekam vergangenes Jahr zwei neue Jets. Via Kirgistan und Thailand erwarb die iranische Fluggesellschaft zwei Airbus A340, welche die Lufthansa verkaufte. Die ehemalige D-AIGK und D-AIGA fliegen seither in der Islamischen Republik.

Wenn die Flieger nicht aus den Industriestaaten kommen, will das Land sich einfach eine eigene Flotte zimmern. Noch in diesem Jahr soll der Iran 158 abheben, heißt es. Der zweistrahlige Jet für 99 Passagiere habe Tests erfolgreich durchgeführt, so Pahlavani. Er ist eine Kopie der An 158 aus der Ukraine. Ein ähnliches Projekt gab es bereits mit dem Iran 140, ebenfalls inspiriert vom Antonow-Flieger. Das ultimative Ziel, so das Transportministerium, sei ein im eigenen Land entworfener Jet. Bis zum Jahr 2026 wolle man drei solcher Flieger bauen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack