Es folgten diverse Chefs und Sparprogramme. Alle fruchteten kaum. Im September 2016 gab Air Berlin dann eine grundlegende Strategieänderung bekannt. Die Fluglinie wurde zur klassischen Netzwerkairline. Die Flotte wird nahezu halbiert, das Ferienfluggeschäft ausgelagert.

Deals mit Tui und LufthansaWird Air Berlin auf die Hälfte zurückgestutzt?

Air Berlin verhandelt gemäß einem Medienbericht mit Tui über einen Teilverkauf von Fly Niki. Kommt auch der Deal mit Lufthansa zustande, schrumpft die Airline fast auf die Hälfte.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Stefan Pichler wollte den großen Einschnitt wagen. Der Chef von Air Berlin plante, die Flotte der dauerkriselnden Air Berlin um rund ein Drittel zu verringern. Doch er scheiterte damit im Aufsichtsrat. Zu groß war im Gremium die Angst vor den hohen Kosten und negativen Schlagzeilen, welche Massenentlassungen in Deutschland verursachen.

Deshalb musste Pichler noch einmal über die Bücher. Der nun vorliegende Plan hat für das Personal weniger harte Folgen. Doch in seiner Wirkung kommt er dem ursprünglichen Vorhaben sehr nahe. Am Ende stünde Air Berlin mit einer nur noch halb so großen Flotte von 70 Flugzeugen da.

Ferienflieger mit Tui

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, verhandelt Air-Berlin-Hauptaktionär Etihad Airways nämlich mit dem Touristikkonzern Tui über einen Teilverkauf der österreichischen Tochter Fly Niki mit ihren 17 Fliegern. Gleichzeitig würden die 14 Flugzeuge, die Tuifly derzeit für Air Berlin betreibt, in eine neue Ferienfluggesellschaft übergehen. Wie genau dieses Konstrukt aussehen soll, ist indes noch nicht bekannt.

Daneben verhandelt Air Berlin nach wie vor mit Lufthansa. Die Fluglinie würde dabei auf kommenden Winter alle nicht zu den beiden Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf führenden Strecken an die große Konkurrentin abtreten. Das würde im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens geschehen. Air Berlin würde also mit rund 40 Flugzeugen und den entsprechenden Besatzungen – also mehreren hundert Mitarbeitenden – für Lufthansa durch Europa fliegen.

1000 Angestellte weniger?

Ganz ohne Entlassungen geht es aber gemäß der Süddeutschen nicht. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Verwaltung soll halbiert werden, so das Blatt. Air Berlin werde sich in den nächsten Monaten von rund 1000 der 8600 Mitarbeitenden trennen. Eines ist aber klar: Bei Air Berlin bleibt kein Stein auf dem anderen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack