Besteck: DIe Passagiere fanden offensichtlich Gefallen daran.

Wieder Ärger mit China-Passagieren

Eine Reisegruppe aus China wollte ein Flugzeug von Singapore Airlines nicht verlassen. Der Grund. Die Crew sagte ihnen, sie müssten das Besteck abgeben.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Touristen aus China haben nicht mehr den besten Ruf. Im Mai kritzelte ein 15-jähriger Teenager aus der Volksrepublik bei einem Besuch in Ägypten seinen Namen an die Wand des 3000-jährigen Tempel von Luxor. «Ding Jinhao war hier», schreib er an das historische Monument. Der Vorfall machte weltweit negative Schlagzeilen. Politbüromitglied und Vizepremier Wang Yang sah sich in der Folge gezwungen, einen Aufruf an seine Mitbürger zu richten. Sie sollen sich auf Reisen im Ausland doch bitte besser benehmen.

Bis in ein Dorf in der Provinz Zhejiang drangen die Worte des Politikers offenbar nicht. Denn eine Gruppe von Einwohnern machte kürzlich eine Reise durch Malaysia, Singapur und Thailand. Dabei flogen sie auch an Bord eines Flugzeuges von Singapore Airlines. Und da machten sie gehörig Stunk.

Ein Appell auf der moralischen Ebene

Als die Gruppe aussteigen wollte, weigerte sie sich, Messer und Gabeln abzugeben. Die Flugbegleiter erklärten ihnen, das Besteck werde wiederverwendet. Doch die chinesischen Passagiere blieben stur. Freunde, die früher mit Singapore Airlines geflogen seien, hätten das Besteck behalten können, so ihre Antwort. Und darum wollten auch sie nicht ohne Gabel und Messer aussteigen. Die Situation drohte zu eskalieren.

Die Crew schaltete dann einen chinesischen Reiseleiter ein. Der versuchte es mit einem moralischen Appell. Die Gruppe solle aufhören, das Image der Chinesen als Touristen zu schädigen, sagte er gemäß der Zeitung Qianjiang Evening News. Das wirkte. Die Gruppe zog von dannen.

Sturm der Rollbahn, klammern ans Rad

Immer wieder fielen chinesische Passagiere in den letzten Jahren als renitente Reisende auf. Kürzlich klammerte sich eine Familie an das Rad des Pushback-Fahrzeuges, weil sie sich nicht richtig behandelt fühlte. Vor Jahresfrist stürmten Passagiere einmal auf die Rollbahn, weil sie sich nach einer großen Verspätung ungerecht behandelt fühlten.

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Australien genehmigt vorläufig engere Zusammenarbeit von Singapore Airlines und All Nippon Airway

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines steigert Anteil von Pilotinnen, aber ...

ticker-singapore-airlines

Reifenplatzer bei Boeing 737 Max von Singapore Airlines

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines und Malaysia Airlines arbeiten enger zusammen

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack