Tasse von Air France: Für Passagiere manchmal wertvolle Beute.

Vorsicht - diebische Passagiere!

Ein Passagier von Air France entwendete aus Jets Geschirr für 10'000 Euro. Ein Extrem- aber kein Einzelfall.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Mehr als 33'000 Einzelstücke entwendete der 38-Jährige über die letzten neun Jahre. Besteck, Teller, Kaffeetassen, Brotmesser und Decken - der in Kanada wohnende Fotograf ließ auf seinen Flügen zwischen seiner Heimatinsel La Réunion, Paris und Montreal alles mitlaufen, was nicht niet- und nagelfest war. Vor allem Gegenstände von Air France hatten es ihm angetan. Der Mann klaute aber auch in Flugzeugen von Air Austral und Air Mauritius. Die geklauten Sachen verkaufte er danach über das Online-Auktionsportal Ebay. Alleine zwischen 2008 und 2011 soll er so einen Gewinn von 10'000 Euro gemacht haben. Doch Anfang März wurde der Mann bei seiner Ankunft am Aéroport de La Réunion Roland Garros verhaftet - mit dreßig neuen Souvenirs im Gepäck.

Das Abenteuer endete mit einer Verurteilung. 2000 Euro Strafe muss er nun bezahlen, wie die lokale Zeitung Le Journal meldete. Es ist ein besonders krasser Fall. Doch Passagiere lassen ab und zu etwas von Bord mitgehen. Meist sind es nur kleinere Souvenirs und die Fluggesellschaften drücken ein Auge zu. «Grundsätzlich setzen wir dabei auf den gesunden Menschenverstand unserer Mitarbeitenden an Bord», kommentiert Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack. Und sie weist darauf hin, dass viele Reisende gar nicht stibitzen müssten. «Was die meisten Passagiere nicht wissen, viele Produkte können direkt an Bord gekauft werden.»

Die Behörden einschalten

Zahlen zum Diebstahl durch Passagiere haben die Fluggesellschaften jedoch nicht. Für Michael Braun gibt es aber Grenzen der Kulanz: «Es ist klar, dass es verboten ist, Eigentum der Airline aus dem Flugzeug zu entwenden», sagt der Austrian-Airlines-Sprecher. «Das gilt vor allem für sicherheitsrelevante Gegenstände, wie etwa Schwimmwesten. Austrian Airlines ist eine der sichersten Airlines der Welt – und so soll es auch bleiben.» Sollten man solche Vorgänge an Bord beobachten oder davon Kenntnis bekommen, behalte man sich vor Strafanzeige zu erstatten. So hält es auch Lufthansa. Sprecher Michael Lamberty sagt: «Wenn der Verdacht auf eine Straftat besteht, dann sind unseres Crews selbstverständlich dazu angehalten, die Behörden einzuschalten».

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht weitere Flugtage für A350-1000

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.

Fünf Fakten zum Kultflugzeug Airbus A340-600

Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.

Das war der letzte Flug des Airbus A340-600 für Lufthansa

Die D-AIHW bei der Landung in Washington - auf einem ihrer letzten Flüge.

Es ist aus zwischen Lufthansa und dem Airbus A340-600

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack