Zwei Flugzeuge von Volotea: Die Airline ist bereit in Lücken zu springen, die Air Europa hinterlässt.

Slot-ÜbernahmeVolotea will von Air-Europa- und ITA-Übernahme profitieren

IAG will Air Europa und Lufthansa ITA Airways übernehmen. Sie müssen dafür Slots abgeben. Profitieren will Volotea.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In einem sind sich sogar Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Ryanair-Chef Michael O’Leary einig. Die europäische Luftfahrtbranche wird sich weiter konsolidieren. Es werde auf drei große Netzwerkarlines und einen großen Billiganbieter hinauslaufen, prophezeien sie.

Aktuell steht bei zwei großen Konsolidierungsschritten das Okay der Behörden aus.  Lufthansa will ITA Airways und IAG will Air Europa übernehmen. Um die Zustimmung der EU-Kommission zu bekommen, sind beide zu zahlreichen Zugeständnissen bereit. Das wichtigste Mittel ist die Abgabe von Slots, also  Zeitnischen für Starts und Landungen, an Flughäfen in Europa, an denen Slots knapp sind.

Volotea ist bereit

Lufthansa und IAG würden für grünes Licht aus Brüssel zahlreiche Slots an Konkurrentinnen abgeben. Eine Airline, die von beiden geplanten Übernahmen profitieren könnte und will, ist Volotea. Die spanische Fluglinie ist bereit, Slots zu übernehmen, wenn sie den Anforderungen der Airline entsprechen, erfuhr die Zeitung El Debate aus Unternehmenskreisen. Sie ist dabei ausschließlich an Kurz- und Mittelstrecken interessiert.

Volotea setzt allgemein auf Wachstum. Die 2011 gegründete Fluggesellschaft will in diesem Sommer 450 Strecken bedienen und plant dabei mit einem Passagierwachstum von 14 Prozent. Die Flotte wurde auf 44 Flugzeuge aufgestockt. Auf rund die Hälfte aller angebotenen Strecken fliegt Volotea konkurrenzlos. 61 Prozent aller Routen sind Flüge zu Inseln wie Korsika, Sardinien oder den Balearen.

IAG will 40 Prozent der Slots abgeben

Im Fall der Übernahme von Air Europa zeigt sich IAG weiter bereit, das Äquivalent von 40 Prozent der von Air Europa 2023 durchgeführten Flüge an andere Fluggesellschaften abzugeben. Das bestätigte laut El Debate Marco Sansavini, Chef von Iberia, kürzlich auf einer Tagung.

So soll die spanisch-britische Airline-Gruppe der Europäischen Kommission eine Liste von Fluggesellschaften vorgelegt haben, die in der Lage sind, die Strecken zu übernehmen, die sie aufgeben muss. Das sind neben Avianca und World to Fly für die Langstrecke, Binter, Iberojet, Ryanair und Volotea.

Mehr zum Thema

Dreamliner von Air Europa: Wo landet die Airline am Ende?

Wo die EU beim Einstieg von IAG bei Air Europa Probleme sieht

Dreamliner von Air Europa: Wo landet die Airline am Ende?

Warum Lufthansa will, dass Air Europa definitiv bei IAG landet

Airbus A320 von Volotea: Die Airline will sich auf Korsika breitmachen.

Volotea rückt Air Corsica in der Heimat auf die Pelle

ticker-iag-international-airlines-group

IAG platziert Anleihen über eine Milliarde Euro

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin