Fokker 28-4000 von Toumaï Air Tchad: Am Boden.

Tumult auf dem Flugfeld

Toumaï Air Tchad kann nicht mehr fliegen - weil es an Kerosin fehlt. Die versetzten Passagiere wehren sich.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zu den zuverlässigsten und sichersten Fluggesellschaften gehörte sie nie. Und auch nicht zu den größten und modernsten. Ihre Flotte besteht gerade mal aus zwei Fliegern. Die Boeing B737-200 hat bereits annähernd 40 Jahre auf dem Buckel, die Fokker 28-4000 28 Jahre. Dennoch ist Toumaï Air Tchad als nationale Fluggesellschaft des zentralafrikanischen Landes für die Bevölkerung erste Wahl - zumal es gar keine andere Airline mehr im Lande gibt. Regelmäßig fliegt sie ab dem Aéroport International de N'Djaména Städte im Inland an, aber auch die Metropolen in den Nachbarländern.

Doch seit Anfang der Woche ist die Flotte von Toumaï Air Tchad gegroundet. Dies meldet die Nachrichtenagentur Agence Tchadienne de Presse. Die Flüge von Sonntag und Montag nach Bénin, Kamerun, in den Sudan und in die Zentralafrikanische Republik mussten abgesagt werden. Als Grund gab die Fluggesellschaft «Mangel an Treibstoff» an. Damit aber gaben sich die Passagiere nicht zufrieden. Sie zogen am Mittwoch vor den Haupsitz der Airline in der Hauptstadt N'Djaména und demonstrierten dort.

Geld oder Hoffnung

Unternehmenschef Zakaria Idriss Deby Itno reagierte auf den Protest. «Es ist für eine junge Gesellschaft wie Toumaï Air Tchad undenkbar, die Kunden zu enttäuschen» sagte er. Wer sein Geld zurückwolle, bekomme es zurück. Und er fliegen wolle, dem versprach er die Wiederaufnahme des Flugbetriebes für Donnerstag. Dabei hat der Firmenlenker Hilfe von ganz oben. Seine Airline gehört zu 100 Prozent dem Staat Tschad. Und an dessen Spitze steht sein Vater Idriss Déby als Präsident.

Video

airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies