Geparkte Flieger von Swiss: Zwist mit den Piloten.

Verhandlungen abgebrochenSwiss und ihre Piloten liegen sich in den Haaren

Die Lufthansa-Tochter hat den Tarifvertrag mit den Pilotinnen und Piloten gekündigt. Von Swiss uns Pilotengewerkschaft hagelt es Vorwürfe.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wenn sich zwei zanken, existieren immer zwei Versionen davon, wie es überhaupt dazu kam. So auch im zum Wochenende ausgebrochenen offenen Streit zwischen Swiss und ihren Pilotinnen und Piloten. So viel ist klar: Die Fluggesellschaft hat die Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag - die schweizerische Version des Tarifvertrages - abgebrochen und zugleich das aktuelle Regelwerk gekündigt, das am 31. März 2022 ausläuft.

Die Pilotengewerkschaft sei nicht bereit gewesen, einen neuen Vertrag auszuhandeln, der die Zukunft langfristig sichere, so Swiss in einer Mitteilung vom Samstag (6. Februar). «Aeropers war lediglich zu einer Verhandlung über temporäre Krisenmaßnahmen bei Erhalt des laufenden Gesamtarbeitsvertrags bereit.» Man brauche aber angesichts der «kommenden, schwierigen Jahre» mit einem Überbestand an Flugzeugführern einen «zukunftsfähigen Vertag».

Swiss-Führung wollte angeblich keinen Schlichter

Bei der Kritisierten klingt es freilich ganz anders. Seit September habe man über ein zweites, temporäres Sparpaket zur Bewältigung der Corona-Krise verhandelt, so Aeropers.  Es hätte Einsparungen von bis zu 20 Lohnprozenten, die Möglichkeit zu Mehrarbeit und viel Flexibilisierung beinhaltet. «Insgesamt wären Einsparungen beim Cockpit-Personal von 130 Millionen Franken möglich gewesen.»

Die Kündigung durch Swiss sei der «traurige Tiefpunkt der Sozialpartnerschaft» und ein «bedenkliches Zeichen der Firma gegenüber den Piloten», so Aeropers weiter. Das vergrößere die Verhandlungsbereitschaft nicht. Auch der Vorschlag, einen Schlichter beizuziehen, sei von der Swiss-Führung abgelehnt worden.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Swiss in Genf: Kaum noch Flüge.

Swiss geht in einen Winterschlaf

Airbus A220 von Swiss: Darf wieder hoch hinaus.

Swiss lässt Airbus A220 wieder höher steigen

Tobias Pogorevc: «Was eine mögliche Impfpflicht für unser fliegendes Personal betrifft, ist Vorsicht geboten.»

«Swiss war unter anderem so erfolgreich, weil es Helvetic gab»

Der Hotdog Bastardo von Frau Hund: Noch bis September dürfen sich alle First-Class-Reisenden bei Swiss über den Gourmetsnack freuen.

Es muss nicht immer Kaviar sein: Swiss serviert in der First Class Hotdogs

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack