Flieger von Surinam Airways: In zwei bis drei Jahren soll die Staatsairline bereits privatisiert sein.

 

PlanSurinam Airways wird privatisiert

Bis in drei Jahren soll Surinam Airlines privatisiert werden. Geplant sind zudem Gespräche mit Emirates, Qatar, Etihad und Turkish Airlines über eine Kooperation.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Regierung hat es sich anders überlegt. Surinam verabschiedet sich von der tief in den roten Zahlen steckenden Staatsairline Surinam Airways. Zuvor wollte sie über Jahre die verstaatlichte Fluggesellschaft und den kleinen lokalen Markt um jeden Preis schützen. Vor allem eine Flugroute aus dem südamerikanischen Land in die einstige Kolonialmacht Niederlande war beliebt.

Nun aber soll die unprofitable Fluggesellschaft nach der Entscheidung der Finanzabteilung der Nationalversammlung bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren vollständig in private Hände übergehen. Dazu wird die Regierung in den nächsten Tagen einen Privatisierungsplan mit spezifischen Zielen und Kriterien erarbeiten. Surinam Airways besitzt eine Flotte von 3 Boeing 737-300 und einem Airbus A340-300. Damit bedient sie 10 Ziele in 9 Ländern.

Gespräche mit internationalen Airlines

Zuvor wurden Privatisierungspläne für die Airline zwar mehrere Male diskutiert, aber nie in die Tat umgesetzt. Im Zuge dessen werden immer wieder Vorwürfe laut,  dass die Regierung zu wenig transparent mit verstaatlichten Geschäften sei. Neu zwingt die im Land herrschende Rezession die Regierung zu Sparmaßnahmen, welche nun neben der Privatisierung von Surinam Airways auch die nationale Telekommunikationsfirma Telesur betreffen.

Laut einer Mitteilung der Airline mussten Chef Ewald Henshuys und die anderen Vorstandsmitglieder «wegen Fehltritten» ihre Bürotische räumen. Surinams ehemaliger Uno-Botschafter Henry MacDonald setzt sich nun für nachhaltigen und tragfähigen Öko-Tourismus ein, der der Airline Aufwind verschaffen soll. Daneben sollen laut einem Parlamentarier auch Gespräche mit internationalen Partnern wie Emirates, Qatar, Etihad oder Turkish Airlines geführt werden.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies