Blick aus dem Fenster einer Boeing 737 von Sun Express: Die Airline erwartet härtere Zeiten.

Angestellte in ProbezeitSun Express spricht Kündigungen aus

Der Ferienflieger erwartet nur eine langsame Erholung nach der Corona-Krise. Deshalb entlässt Sun Express mehr als 100 Flugbegleiter und -begleiterinnen in der Probezeit.

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Das Management von Sun Express nennt es den «Idealfall». Im Sommer und bis zum Ende des Jahres werde die Nachfrage nur «sehr verhalten» einsetzen. Sie werde maximal 60 bis 70 Prozent des Buchungsvolumens von 2019 betragen, erklärt das Management in einem Brief an die Angestellten. Dies gelte sowohl für das eigene Geschäft in Deutschland als auch das Wet-Lease-Geschäft mit Boeing 737 und Airbus A330 für Lufthansa.

Zugleich stehe die gesamte Flotte seit gut zwei Wochen am Boden und generiere keine Erlöse. Zugleich liefen viele Ausgaben weiter. Deshalb entlässt Sun Express nun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über die Zeitarbeitsfirma Interpersonal angestellt sind.  «Wir sehen uns bedauerlicherweise gezwungen, allen in der Probezeit befindlichen zu kündigen», heißt es im Schreiben. 117 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sind davon betroffen. Man sei sich bewusst, dass das «eine ganz bittere Entscheidung» sei, sie viele enttäusche.

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