Flieger von Spirit: Die Airline war die pünktlichste - wenn auch nicht die freundlichste.

PünktlichkeitSpirit Airlines plötzlich Meister der Pünktlichkeit

Spirit Airlines galt lange Zeit als supergünstig, aber unzuverlässig. Nun ist die Ultrabilligairline pünktlicher als alle anderen Fluglinien in den USA.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Cheap seats for a cheap ass», frei übersetzt: «billige Sitze für Pfennigfuchser»: Mit diesem Werbeslogan zelebrierte sich Spirit jahrelang. Die strikt durchgesetzten und strengen Gepäckvorschriften, das Fehlen eines Unterhaltungsprogramms, der rudimentäre Kundendienst - das alles trug zum Ruf einer konkurrenzlos billigen, aber wenig sympathischen Fluggesellschaft bei.

Im vergangenen Jahr kündigte Geschäftsführer Bob Fornaro an, Spirit wolle in Zukuft freundlicher auftreten und bei Verspätungen nicht mehr vor allem den Passagieren die Schuld geben, wie das sein Vorgänger gerne tat. Doch die Schuldfrage stellt sich sowieso immer seltener: Gemäß Zahlen der Federal Aviation Administration FAA waren im Oktober 89 Prozent aller Spirit-Flüge pünktlich – der beste Wert aller Fluglinien in den USA. Über viele Jahre hatte Spirit bei den Verspätungen an der Spitze gelegen.

Pünktlichkeit als zentrales Ziel

Das Management von Spirit hat unter Fornaro denn auch die Bekämpfung von Verspätungen zu seiner höchsten Priorität gemacht. Die Boni des Kaders wurden an die Erreichung von Pünktlichkeitszielen geknüpft. Und so hat es einiges getan, um die Abläufe zu vereinfachen.

Zudem wurden im Flugplan mehr Puffer eingebaut, damit sich eine Panne nicht umgehend auf Dutzende andere Flüge auswirkt. Besonders an heiklen Flughäfen wie New York La Guardia hat man auch den Flugplan gestrafft. Nicht zuletzt hat Spirit die Beziehung zu den Piloten verbessert. Streiks führten früher immer wieder zu Verspätungen.

Mehr zum Thema

Spirit-Flieger: Die Airline war lange ohne Freundlichkeit erfolgreich.

Spirit macht auf Ryanair

Transport einer Heckflosse eines Airbus A320 von Spirit: Die Fluglinie baut aus.

Spirit Airlines flirtet fremd

ticker-usa

F-16-Kampfjet fängt Flugzeug nahe Donald Trumps Anwesen ab

ticker-usa

USA führen verpflichtende Ebola-Erklärung für alle Flugreisenden und Crewmitglieder ein

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg