Airbus A350 von SAS (Montage): Allianz-Wechsel.

ZeitplanSo plant SAS den Wechsel von Star Alliance zu Skyteam

Die skandinavische Fluglinie arbeitet auf den Abschluss des Insolvenzverfahrens und den Wechsel von Star Alliance zu Skyteam hin. Der Chef von SAS äußert sich zu den nächsten Schritten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

SAS braucht Geld. Daher hat sich die skandinavische Airline im Rahmen ihres laufenden Insolvenzverfahrens neue Investoren gesucht. Künftig wird der Finanzinvestor Castlelake 32 Prozent halten, der dänische Staat 25,8 Prozent, Air France-KLM 19,9 Prozent und Finanzinvestor Lind Invest 8,6 Prozent. Die restlichen Aktien gehen an diverse Gläubiger.

Aufgrund des Einstiegs der Skyteam-Mitglieder Air France und KLM wird SAS aus der Star Alliance austreten, bei der sie Gründungsmitglied war. Und sie wird zum Bündnis des neuen Aktionärs wechseln. «Das wird nicht umgehend geschehen», sagte SAS-Chef Anko van der Werff Anfang Oktober, aber «zu gegebener Zeit». Jetzt geht er mehr ins Detail.

Die Schritte im Insolvenzverfahren

«Ich denke, dass wir wohl erst im Sommer aus Chapter 11 herauskommen werden», sagte van der Werff gegenüber dem Portal The Points Guy. Chapter 11 ist ein Sanierungsverfahren im Insolvenzrecht der USA, das SAS für die Restrukturierung nutzt. Am 21. November erhielt sie vom Insolvenzgericht grünes Licht für den Einstieg der neuen Investoren.

Der SAS-Chef wies darauf hin, dass es noch etliche weitere Schritte nötig seien, etwa der formelle Sanierungsplan, Anhörungen zur Bestätigung (im Englisch Confirmation Hearings), Genehmigungen der Europäischen Kommission und mehr. «Ich denke, eigentlich kann man wahrscheinlich erst im Frühjahr sagen, was passieren wird und wie schnell.»

Fluggäste sollen wenig mitbekommen

Die Arbeiten für den Austritt aus der Start Alliance Austritt und parallel zum Skyteam-Beitritt können allerdings schon vorher dem Ende der Insolvenz beginnen. «Sobald es ein Confirmation Hearing gibt, wird ziemlich klar sein, dass die passieren wird», so van der Werff. «Von diesem Moment an werden wir wohl sehen, wie Star heruntergefahren wird, und natürlich wollen wir Skyteam im gleichen Tempo oder schneller hochfahren.»

Der Chef der skandinavischen Fluggesellschaft sagte, dass es bei all dem eine zentrale Herausforderung sei, die Auswirkungen auf die Fluggäste so gering wie möglich zu halten. «Wir wollen nicht, dass die Passagiere das ausbaden müssen», sagte van der Werff.

Interesse an Transatlantik-Kooperation

SAS plant über die bloße Mitgliedschaft bei Skyteam hinaus auch eine engere Zusammenarbeit mit Air France-KLM und deren Partnern. Van der Werff sagte, man strebe eine Teilnahme an bestehenden Kooperationen an, darunter dem transatlantischen Joint Venture zwischen Delta Air Lines, Air France-KLM und Virgin Atlantic.

Auch wenn der Nordatlantik im Fokus steht, sagte der SAS-Chef: «Wenn wir an die Zukunft denken, würden wir auch gerne sehen, was wir auf der asiatischen Seite tun können.» Dabei habe er Skyteam-Mitglieder wie China Eastern und Korean Air im Blick.

Mehr zum Thema

Gericht stimmt Einstieg von Air France-KLM und anderen Investoren bei SAS zu

Gericht stimmt Einstieg von Air France-KLM und anderen Investoren bei SAS zu

Airbus A320 Neo von SAS: Die Airline wechselt das lager.

SAS verlässt Star Alliance und bandelt mit Air France-KLM an

Eine Boeing 737-700 von SAS: Ende November endet nach 30 Jahren das Kapitel 737 bei SAS.

SAS sagt Boeing 737 für immer «farväl»

ticker-staralliance

Star Alliance eröffnet neue Lounge in Guangzhou

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack