Geschäftsreisende: nur jeder 50. reist in der First Class.

GeschäftsreisenSechs von zehn Managern fliegen Economy

Auf was achten Manager, wenn sie Flugreisen buchen? Welche Klasse bevorzugen sie? Und setzten sie auf Lowcost-Anbieter? Klaus Stapel von Air Plus Schweiz kennt die Antworten.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Konjunktur in Europa kommt vielerorts nicht auf Touren. Wie spüren Sie das?

Klaus Stapel*: Wir spüren dies insofern, als dass die Anzahl der geschäftlichen Flugreisen in Europa im ersten Halbjahr ein Minus von 2,3 Prozent aufweist.

Fliegen die Businessleute heute immer noch vor allem Business Class oder sparen sie auch da?

In Europa macht die Economy Class auf Interkontinentalflügen mit 60 Prozent immer noch den Löwenanteil aus. Rund 38 Prozent fliegen Business- und 2 Prozent First Class.

Und auf kürzeren Strecken, hält da der Trend zu Geschäftsflügen mit Billiganbietern an?

Nein, dieser Trend ist in Europa eher leicht rückläufig. So nutzten 2010 rund 24 Prozent Billiganbieter, aktuell sind es nur noch 19,5 Prozent.

Was sind die gefragtesten Destinationen?

In Europa führt London die Liste der am häufigsten frequentierten Destinationen an, gefolgt von Wien, Paris, Amsterdam und Zürich. Schanghai ist die Nummer eins bei interkontinentalen Destinationen. Auf Platz zwei liegt New York, gefolgt von Moskau und Peking. Dubai bildet das Schlusslicht der Top Fünf.

Und was ist Geschäftsreisenden am Ende auf ihren Reisen wirklich wichtig?

Geschäftsreisende motiviert eine gute Reiseplanung sowie angemessener Reisekomfort, die Möglichkeit neue Destinationen und Menschen kennenzulernen sowie der Fakt, dass sie Kollegen treffen und sich austauschen können. Was hingegen als belastend empfunden wird ist die Wartezeit während einer Reise, vor allem bei Flügen, da Mitarbeiter dann weniger produktiv sind. Zu den Negativ-Aspekten zählen auch kurzfristige Änderungen der Reise sowie die Zeit, die aufgrund der Abwesenheit nicht mit Familie oder Freunden verbracht werden kann. Weitere Punkte: Sehr lange Reisezeiten, ein Mangel an Komfort, nicht ausreichend Zeit an der Destination, lokale Sprachbarrieren sowie unbekannte Verhaltensgepflogenheiten im Ausland, die bei Geschäftsverhandlungen Schwierigkeiten bereiten können.

* Klaus Stapel ist Chef von Air Plus Schweiz. Das Unternehmen mit 43.000 Kunden weltweit ist ein führender internationaler Anbieter von Lösungen für das Business Travel Management.

Mehr zum Thema

ticker-air-baltic

airBaltic Business-Tarife mit Rabatt

Eurowings Premium BIZ-10

Eurowings führt in Rekordzeit einen neuen Business-Class-Sitz ein

Airbus A321 XLR von Iberia

Das bietet Iberia in der Business Class ihrer Airbus A321 XLR

Airbus A320 Neo von Eurowings: Mit dem Flieger geht es nach Dubai.

Eurowings neuer Business Class-Sitz ist definitiv kein Schnäppchen

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin