Auch bei Helvetic Airways prangt das weiße Kreuz auf roten Hintergrund. Hier ist die Hintergrundfarbe jedoch bis zum unteren Rumpf durchgezogen.

HB-A statt HB-I oder HB-JSchweiz muss Kennzeichen-System aufweichen

Früher trugen nur Turboprops HB-A-Kennzeichen. Nun werden von der Schweizer Behörden auch große Verkehrsflugzeuge dort eingereiht. Denn der Platz bei den Registrierungen wird knapp.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sie sind so etwas wie Nummernschilder für Flugzeuge. Anhand der Luftfahrzeugkennzeichen kann jedes Flugzeug weltweit eindeutig identifiziert werden. Der alphanumerische Code beginnt stets mit dem Landeskennzeichen (etwa D für Deutschland, N für USA oder G für das Vereinigte Königreich). Abgetrennt durch einen Bindestrich folgt danach das nationale Eintragungszeichen, das aus Buchstaben und Zahlen bestehen kann.

In der Schweiz gibt es für die Luftfahrzeugkennzeichen ein striktes System. Der erste Buchstabe nach dem Landeszeichen HB- gibt an, in welche Kategorie ein Luftfahrzeug gehört. HB-B steht etwa für Ballons, HB-C für Cessnas, HB-X und HB-Z für Hubschrauber und so weiter. Und HB-A steht für zweimotorige Turboprops mit einem Höchstabfluggewicht zwischen 5,7 und 15 Tonnen.

54 Tonnen im 15-Tonnen-Bereich

Oder besser gesagt: stand. Denn die schweizerische Luftfahrtbehörde musste die strikte Regelung aufweichen. So wurden kürzlich ATR 72 von Zimex Aviation mit einem maximalen Startgewicht von 22 Tonnen vom Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl unter HB-A eingereiht. Zuletzt bekam auch die erste Embraer E190-E2 von Helvetic Airways mit 54 Tonnen eine HB-A-Registrierung: HB-AZA. So große Flieger bekommen sonst HB-I und HB-J.

Für die Ausnahmen von der Regel gibt es einen guten Grund. «Weil bei den Kennzeichen mit J nicht mehr so viele frei waren, konnten wir Helvetic Airways diese Möglichkeit leider nicht geben», erklärt ein Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Fluggesellschaft plant, zwölf der neuen Flieger einzuflotten.

Einfach kein Platz mehr

Neben HB-I und HB-J sei HB-A «der einzige Buchstabenbereich mit Verkehrsflugzeugen», und daher «haben wir uns entschieden die E190- E2 dort anzuhängen». Das wird künftig noch öfter geschehen. Denn das Wachstum in der Luftfahrt führt dazu, dass die Kennzeichen knapper werden.

Mehr zum Thema

Jetzt fliegt auch ein A220-Konkurrent für Swiss

Jetzt fliegt auch ein A220-Konkurrent für Swiss

Kennzeichen auf Airbus A380 und Boeing 737: Kennen Sie sich aus?

Was wissen Sie über Flugzeugkennzeichen?

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack