Hanadi Zakaria Hindi: Erste Pilotin Saudi-Arabiens.

ÖffnungSaudi-Arabien sucht Pilotinnen

Bis jetzt gab es in Saudi-Arabien nur eine lizenzierte Pilotin. Das ändert sich jetzt - auch weil es an Personal fürs Cockpit fehlt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Saudi-Arabien braucht in den kommenden sechs Jahren rund 8800 neue Piloten. Der hohe Bedarf resultiere aus dem Wachstum der saudischen Fluggesellschaften, so die National Aviation Academy. Eine Quelle zur Rekrutierung von Talenten hat die Branche bislang allerdings so gut wie gar nicht genutzt: den weiblichen Teil der Bevölkerung.

Bisher gab es in Saudi-Arabien nur eine lizenzierte kommerzielle Pilotin. Hanadi Zakaria Hindi erlernte ihr Fach an der Middle East Academy of Aviation in Jordanien. 2005 schloss sie das Studium ab und bekam ein Jahr später ihre Lizenz. Erst 2013 aber wurde diese aber in Saudi-Arabien anerkannt.

Im Cockpit für Prinz al-Walid

Grundsätzlich war es Frauen in Saudi-Arabien zwar nicht verboten, Pilotinnen zu werden - obwohl sie bis im letzten Juni nicht einmal Auto fahren durften. Doch einen Job im Inland bekamen sie nicht. Hanadi beschloss trotzdem, zu bleiben. «Wenn ich weggehe, wer kämpft dann? Wer öffnet Türen für andere», erklärte sie einmal. Heute fliegt sie einen Privatjet von Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud.

Und jetzt bekommt Hanadi Zuwachs. Die nationale Luftfahrtbehörde General Authority of Civil Aviation hat drei weiteren saudischen Frauen eine kommerzielle Lizenz ausgestellt. Damit dürfen sie nun saudische Flugzeuge mit Passagieren und Fracht fliegen.

Saudia will auch Pilotinnen

Die saudische Regierung hat kürzlich allgemein Initiativen eingeleitet, um mehr Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dazu gehört auch, dass Nationalairline Saudia Frauen gezielt zu Pilotinnen ausbilden lässt.

Mehr zum Thema

Leitwerk eines KLM-Flugzeugs: Die Fluglinie hat vier Ziele im Nahen Osten überraschend gestrichen.

KLM lässt Tausende Reisende stranden

Auf der Jeep-Ladefläche geht es durchs Wadi Rum

Jordanien: Wüstenwahnsinn Wadi Rum

Israels Abwehrschild schoß Raketen ab: Fluglinien sollten den Luftraum nur tagsüber nutzen.

In der Nacht lauert Gefahr am Himmel über dem Nahen Osten

Richtung Naher Osten: Viele Flüge sind außerplanmäßig vor dem Iran umgedreht.

Zahlreiche Flüge drehen über der Türkei um

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier