Toblerone: Ist bei SAS und Norwegian rausgeflogen.

Wegen RusslandSAS und Norwegian boykottieren Milka, Toblerone und Co.

Der amerikanische Snack- und Süßwarenriese Mondelez ist weiterhin in Russland aktiv. In Skandinavien hat sich deshalb eine Boykottbewegung gegen Produkte wie Milka, Toblerone und Co. formiert. Auch zwei Airlines machen mit.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Was verbindet Trident-Kaugummis, Halls-Bonbons, Tuc-Cracker, Oreo-Kekse sowie Toblerone- und Milka-Schokolade? Sie alle gehören Mondelez International. Der amerikanische Snack- und Süßwarenriese beschäftigt weltweit 90.000 Mitarbeitende, macht jährlich mehr als 30 Milliarden Dollar Umsatz und vertreibt Produkte in mehr als 150 Ländern.

Trotz Angriffskrieg gegen die Ukraine ist Mondelez weiterhin in Russland tätig. Rund eine Milliarde Dollar Umsatz erarbeitet der Konzern in dem riesigen Land. Man habe alle nicht dringend notwendigen Aktivitäten in Russland reduziert und etwa Investitionen und Werbeausgaben eingefroren, erklärt er. Man trage aber gleichzeitig dazu bei, die Kontinuität der Lebensmittelversorgung in Russland in diesen schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten.

Alle Produkte aus dem Sortiment

Das ist vielen nicht genug. In Skandinavien ist eine große Protestbewegung gegen Mondelez entstanden, die zum Boykott der Produkte des Konzerns aufruft. Und auch viele Unternehmen haben sich dem Aufruf angeschlossen. Neben dem Einzelhändler Coop Norge, der Reederei Fjord Line und der schwedischen Eisenbahn SJ sind auch zwei Fluggesellschaften dabei.

«Produkte von Mondelez werden bis auf Weiteres nicht mehr an Bord unserer Flüge verkauft. Wir werden eine vollständige Überprüfung aller unserer Lieferanten durchführen», erklärte ein Sprecher von Norwegian Air gegenüber dem Fachblatt Just Food. Auch SAS boykottiert Mondelez. Man habe alle Produkte des Konzerns aus dem Sortiment genommen und ersetze sie, sagte eine Sprecherin der Zeitung Borsen.

Mondelez ist nicht alleine

Mondelez ist allerdings bei weitem nicht der einzige westliche Lebensmittelkonzern, der weiterhin in Russland aktiv ist. So verkauft gemäß einer aktuellen Liste der Universität Yale der deutsche Milchproduktkonzern Hochland (Almette) weiterhin im Land, ebenso der deutsche Schokoladenhersteller Ritter Sport (er spendet jedoch alle Einnahmen aus Russland an humanitäre Hilfsorganisationen), der österreichische Lebensmittelkonzern Agrana und der österreichische Energydrinkproduzent Red Bull.

Mehr zum Thema

Die SE-RSC und ihr Leasing-Konstrukt: Gegen die ehemalige Betreiberin SAS gibt es Forderungen.

Airbus A350 wird versteigert - samt Forderungen gegen SAS

Heart ES-30 von SAS: So soll sie aussehen.

SAS verkauft Tickets für Flug in fünf Jahren - mit Flieger, den es noch nicht gibt

Die Kreditkarte der Norwegian Bank: Airline und Geldinstitut streiten um den Markennamen.

Bank und Airline streiten um den Namen Norwegian

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies