Flieger von Ryanair: Einige Jets bleiben am Donnerstag am Boden.

GDS-AnbieterRyanair steigt wieder bei Amadeus aus

Die beiden Unternehmen konnten sich auf keinen neuen Vertrag einigen: Daher steigt Ryanair beim GDS-Vertriebspartner Amadeus wieder aus.

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Rund sieben von zehn Flugticket werden über eines der globalen Vertriebssysteme (Englisch: Global Distribution System oder GDS) gebucht. Die GDS-Anbieter wie Amadeus, Galileo, Travelport oder Sabre verrechnen für ihre Dienste eine Gebühr. Ryanair ist die nun offenbar in einem Fall zu hoch. Die Billigairline hat den Vertrag mit Amadeus gekündigt, wie sie am Freitag (8. Dezember) mitteilte.

Man habe sich nicht auf eine Erneuerung der kommerziellen Zusammenarbeit einigen können, teilt Ryanair mit. Mit Travelport und Sabre arbeitet die Billigairline aber weiter zusammen. Auf die Ticketpreise habe der Entscheid keine Auswirkungen. Erst 2014 hatte Ryanair überhaupt erst wieder entschieden, mit GDS-Anbietern zusammenzuarbeiten. Nach einer zehnjährigen Pause startete die Fluglinie damals zunächst mit Travelport, die anderen Anbieter folgten.

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