VivaAerobus auf Wachstumskurs: Irelandia Aviation will weiter in Lateinamerika wachsen.

Grupa Viva baut ausRyanair-Gründer setzen auf Lateinamerika

Mit dem Billigflieger-Modell hat Ryanair Europa erobert. Jetzt versucht es die Gründerfamilie in Lateinamerika. Ihre Grupa Viva soll durchstarten.

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Fliegen ist in Lateinamerika zu teuer, findet John Goode, Partner bei Irelandia Aviation. Als Spezialist für günstiges Fliegen will die irische Holding der Familie Ryan das ändern. Das Knowhow dazu hat sie. Schließlich gründete der verstorbene Firmeninhaber Tony Ryan einst Ryanair. Bislang ist sie an den Billigfliegern Viva Aerobus und Viva Colombia beteiligt, nun soll die Viva-Marke zu einem Imperium ausgebaut werden: In Panama wurde die Grupa Viva gegründet, die nach Costa Rica, Peru und Ecuador expandieren, berichtet die Irish Times.

Vor einem Jahr hatte das Unternehmen 52 neue Airbus 320 für einen Listenpreis von fünf Milliarden Dollar geordert – die größte Order in der Geschichte der lateinamerikanischen Luftfahrt. «Wir freuen uns über die weitere Expansion der Viva-Marke und glauben an das ungeheure Potenzial der Region», so Irelandia-Partner John Goode.

Viva Aerobus ist viertgrößte Airline Mexikos

Viva Aerobus wurde 2006 vom größten mexikanischen Busunternehmen Iamsa Inversionistas en Autotransportes Mexicanos zusammen mit der Gründerfamilie von Ryanair gegründet. Die Iren halten über ihre Holding Irelandia Aviation heute noch 49 Prozent an der viertgrößten mexikanischen Fluglinie. Im Februar hatte Viva Aerobus seinen geplanten Börsengang wegen «unbeständiger Märkte» verschoben.

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