Heckflosse von Ryanair: Die Airline droht Edinburgh.

Ryanair droht Edinburgh

Die Kosten am schottischen Flughafen sind dem irischen Billigflieger zu hoch. Nun zieht er die Konsequenzen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Traurigerweise hängt British Airport Authority an den hohen Kosten, auch wenn es weniger Passagiere und weniger Jobs bedeutet», lässt sich Ryanair-Chef Michael O'Leary in einer Mitteilung zitieren. Ab April will er daher den Flugverkehr am Flughafen Edinburgh, der von der BAA gehört, reduzieren. Nur noch sechs statt bisher sieben Flieger will Ryanair dann an der schottischen Basis halten. Der Airport habe entgegen vieler Konkurrenten seine Kosten, die er den Fluggesellschaften auferlegt, nicht gesenkt. So könne man keine wettbewerbsfähigen Preise mehr bieten.

Die Maßnahme würde die Anzahl der wöchentlichen Flüge von 140 auf 110 reduzieren, die der Routen von 40 auf 35. Weg fallen ab der schottischen Stadt die Flüge nach Berlin, Malmo, Murcia, Ibiza und Tallinn. Laut der Fluggesellschaft würde das das Passagieraufkommen am Flughafen um 15 Prozent reduzieren. Statt 1,8 wären es nur noch 1,5 Millionen.

Eigentlich Erweiterungspläne

Auch Jobs sind durch den Schritt des Billigfliegers in Gefahr, behauptet zumindest Ryanair: 300 Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel. Doch laut dem Luftfahrtportal Airwise will die British Airport Authority von dieser Zahl nichts wissen: «Wir kennen diese Zahl nicht und haben keine Ahnung wo Ryanair sie her hat», so ein Sprecher. Immerhin beschäftige die Fluglinie direkt gar keine Angestellte des Flughafens. Eigentlich hatte Ryanair den Flugverkehr ab Edinburgh noch erweitern wollen. Da der Flughafen aber keinen Schritt auf die Fluggesellschaft zumachen würde, müsse man nun das Gegenteil tun. Und es könnte noch härter kommen: Wenn der Vertrag mit der British Airport Authority, der im Oktober dieses Jahres ausläuft, nicht entsprechend angepasst werde, drohen signifikante weitere Einschnitte, heißt es in der Ryanair-Mitteilung. Und die würden schon den Winterflugplan 2012 treffen.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Italiens höchstes Gericht hebt Millionenstrafe gegen Ryanair auf

ticker-ryanair

Ryanair fliegt auch im Winter von Paderborn/Lippstadt nach Alicante

ticker-ryanair

Abbau von Ryanair in Griechenland: Diese Strecken nach Deutschland und Österreich fallen weg

ticker-unruly-passenger

Pöbelpassagier muss 4000 Euro Strafe zahlen

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack