Airbus A330 von Rwandair: Mit dem neuen Geld wird die Airline die Flotte stärken.

Einstieg von Qatar AirwaysRwandair will mit Geld aus Doha Flotte ausbauen

Qatar Airways steigt bei der Nationalairline Ruandas ein. Auch die Regierung investiert mehr Geld, damit Rwandair die Flotte ausbauen kann.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Im besten Fall werden Flugzeuge ausgeflottet und Stellen abgebaut, im schlimmsten müssen Fluggesellschaften ihren Betrieb einstellen. Zur Zeit befindet sich die Luftfahrtbranche definitiv in keinem guten Zustand. Doch zwischen all den schlechten Nachrichten nutzt einer die Gunst der Stunde und greift zu.

Im Februar verkündete Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker, dass Qatar Airways bei Rwandair einsteigt. 49 Prozent der Anteile sichert sich die Airline aus Doha. Ein offizielles Abkommen wurde zwar noch nicht unterzeichnet. Der Finanzminister Ruandas freut sich aber bereits über den bevorstehenden Abschluss und die Unterstützung vom Persischen Golf, wie er gemäß der Nachrichtenseite Il Boursa dieser Tage verlauten ließ. Uzziel Ndagijimana ist überzeugt, dass Rwandair dank der Investition stärker ist als zuvor.

Größere Flotte, mehr Geld

Mit dem Geld von Qatar Airways will Rwandair ihren Flugzeugpark vergrößern.  Welche Flugzeuge zu der durchschnittlich acht Jahre alten Flotte hinzustoßen sollen, ist noch offen. Aktuell betreibt die Nationalairline des Landes im Herzen Afrikas neben sechs Boeing 737, zwei Bombardier CRJ900 und zwei De Havilland Canada Dash 8 auch zwei Airbus A330 mit denen vor der Pandemie London-Gatwick und Brüssel angesteuert wurden.

Auch die Regierung von Ruanda trägt ihren Teil beim Ausbau der Airline bei. Insgesamt 145 Millionen Dollar investiert sie 2021 in die Fluglinie. Neben Qatar Airways bleibt der Staat mit 51 Prozent größter Aktionär von Rwandair.

Qatar Airways gehört ein Flughafen

Die Teilübernahme ist aber nicht das erste gemeinsame Geschäft der beiden Partner. Bereits 2017 kaufte Qatar Airways 60 Prozent des Flughafens Bugesera. Dieser soll ab 2022 den alten Hauptstadtflughafen Kigali ersetzen. Die Kosten für den aktuell im Bau befindlichen Flughafen betragen 1,3 Milliarden Dollar.

Neben der Partnerschaft mit Qatar Airways hat Rwandair einen weiteren Erfolg zu feiern. Sie ist die erste afrikanische Airline, die alle Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft hat. Im Februar gab Etihad Airways an, die erste Airline weltweit zu sein, die alle Kabinenmitglieder geimpft hat.

Mehr zum Thema

Flieger von Rwandair: Bald gibt es Zuwachs.

Rwandair erhält A330 Neo und Boeing 737 Max

Boeing 737 von Rwandair: Vorerst kein Flottenausbau.

Rwandair will A330 Neo und 737 Max nicht mehr

Qatar Airways steigt bei Rwandair ein

Qatar Airways steigt bei Rwandair ein

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin