Neue Bemalung: RB statt Staatswappen auf dem Seitenleitwerk des Dreamliners.

Royal Brunei mit neuem Elan

Die kleine Airline aus dem Sultanat Brunei modernisiert sich. Der Beginn macht die neue Bemalung, den Schlusspunkt die Einführung des Dreamliners.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Royal Brunei Airlines verabschiedet sich vom A. Künftig nennt sich die Fluggesellschaft abgekürzt nur noch RB. Dies wird mit der neuen Bemalung und dem neuen Logo prominent am Seitenleitwerk kommuniziert. Das Staatswappen, das früher im Zentrum stand, rutschte dabei ebenfalls dezent nach oben und wurde kleiner. Am 30. Oktober präsentierte nun das Unternehmen ihren ersten frisch lackierten Airbus auf dem Heimatflughafen im Sultanat Brunei. Das Flugzeug wurde von der eigenen Mannschaft neu lackiert. Der Auftritt der Airline wirkt insgesamt aufgeräumter und moderner. Im Zuge der Auffrischung werden alle zehn Flugzeuge der Gesellschaft neu bemalt.

Vorstandsvorsitzender Dermot Mannion verspricht, dass diese Aktion viel mehr als eine kurzfristige Werbemassnahme darstelle. Die Fluggesellschaft will den neuen Auftritt als langfristiges Engagement verstehen. Man wolle sich als freundliche Airline mit hohen Service positionieren. Der neuen Bemalung folgen im nächsten Jahr auch eine neue Webseite, Auftritte in sozialen Netzwerken, neue Uniformen für die Crew sowie eine Modernisierung der Ticketschalter und der Lounge. Läuft alles wie geplant ist das Rebranding im September nächsten Jahres abgeschlossen - pünktlich zur Übernahme des ersten Dreamliners.

Dreamliner-Premiere in der Region

Royal Brunei bestellte bei Boeing fünf B787. Damit wäre die Airline in Südostasien die erste Fluggesellschaft, welche den modernen Jet in die Flotte aufnehmen kann. Sie machte bereits Andeutungen, dass ab diesem Zeitpunkt auch wieder eine Ausweitung des Streckennetzes zur Diskussion steht. Aktuell fliegt die Airline vor allem Ziele in Südostasien an. In Europa wird einzig London mit einer B777 bedient. Das aktuell gültige Luftverkehrsabkommen mit Großbritannien würde Royal Brunei einen zusätzlichen Flug nach Manchester erlauben. Auf der Strecke nach London via Dubai soll gegen Ende des nächsten Jahres dann auch der erste Dreamliner eingesetzt werden.

Trotz Modernisierung bleibt die Airline bei einem Punkt traditionell. Wie im ganzen muslimischen Sultanat Brunei ist auch an Bord der Ausschank von alkoholischen Getränken verboten. Den Nicht-muslimischen Passagieren ist es aber erlaubt, eigene Getränke mitzubringen.

Mehr zum Thema

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Boeing 787: Norse Atlantic Airways setzt ganz auf den Dreamliner.

In Hunderten Boeing 787 müssen Waschbecken umgebaut werden - um Schäden zu vermeiden

Bildschirmfoto 2026-02-02 um 163343

Boeing 787 von Air India außer Betrieb genommen - Probleme mit dem Treibstoffschalter

Dreamliner -VT-ANB vor der Auslieferung 2014: Das Flugzeug hatte immer wieder Probleme.

Verunglückte Boeing 787 von Air India machte seit Jahren Probleme

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin