Boeing 787 von Royal Air Maroc: Die Fluglinie braucht nicht mehr alle Dreamliner.

Insgesamt 20 Flugzeuge wenigerRoyal Air Maroc will Dreamliner loswerden

Die Nationalairline des nordafrikanischen Landes muss sparen. Royal Air Maroc baut rund ein Drittel der Stellen und ein Drittel der Flotte ab.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Drei Dinge hatte Royal Air Maroc im Dezember 2018 zu feiern. Die Fluggesellschaft bekam ihre erste Boeing 787-9 und ihre erste 737 Max. Zudem wurde sie als neues Mitglied in die Allianz Oneworld* aufgenommen.

Die Feierlaune ist längst verflogen. Auch die marokkanische Nationalairline leidet unter der Corona-Krise. Gemäß der lokalen Presse verliert sie aktuell umgerechnet rund 95 Millionen Euro pro Monat. Vorstandsvorsitzender Abdehamid Addou erwartet frühestens 2023 eine Rückkehr zum alten Nachfrageniveau. Deshalb hat er ein drastisches Sparprogramm angekündigt.

Vor allem fliegendes Personal muss gehen

Dabei baut Royal Air Maroc 858 Stellen ab. Das entspricht einem Drittel der Belegschaft. Betroffen ist hauptsächlich fliegendes Personal, rund 180 Pilotinnen und Piloten sowie 500 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. Wer eben erst zu arbeiten begonnen hat und wer weniger als drei Jahre im Unternehmen ist, verliert seinen Job zuerst. Das Management hofft aber auch auf Freiwillige, die mit 57 Jahren vorzeitig in den Ruhestand gehen wollen.

Neben Personal baut Royal Air Maroc auch Flugzeuge ab. Die Fluggesellschaft legt 20 Flieger still und will sie entweder vermieten oder verkaufen. Dazu gehören zwölf Boeing 737 und die letzten vier Embraer E190. Aber auch die neuen Dreamliner braucht die Fluglinie nicht mehr alle. Sie will vier ihrer aktuell neun Boeing 787 stilllegen. Derzeit besteht die Flotte aus 58 Flugzeugen.

* In einer ersten Version stand, die Airline sei Mitglied von Skyteam geworden. Es ist natürlich Oneworld. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

Mehr zum Thema

Dreamliner von Royal Air Maroc: Künftig mit Oneworld unterwegs.

Royal Air Maroc ergänzt Oneworld

So wird die spezielle Lackierung auf der ersten Boeing 787-9 von Royal Air Maroc aussehen.

Royal Air Maroc feiert erste 787-9 und 737 Max

Flieger von Royal Air Maroc: In einem Jet entstanden unangebrachte Fotos.

Royal Air Maroc entschuldigt sich nach Po-Fotos

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies