Marken-Decken und Co.Premium-Passagiere lassen gerne Bettzeug mitgehen

Fluglinien investieren in die Ausstattung ihrer Business und First Class. Gerade Kissen und Decken gefallen manchen Reisenden wohl ein wenig zu gut.

Top-Jobs

Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

No Name war gestern: Heutzutage bieten Fluglinien ihren Passagieren in der Business Class und First Class Markenbettzeug. United Airlines arbeitet beispielsweise mit dem Nobelkaufhaus Saks Fifth Avenue zusammen, die skandinavische SAS mit dem Luxus-Bettenhersteller Hästens. Produkte des australischen Einrichtungs- und Lifestyle-Hauses Sheridan finden sich in der First Class von Qantas’ umgestalteten Airbus A380. Und bei American Airlines erhalten Langstreckenpassagiere Decken, Kissen und Co. der hippen Marke Casper.

Die Produkte begeistern die gut betuchten Reisenden offenbar so sehr, dass sie diese gerne mitgehen lassen. Das berichtet das Reiseportal Skift zumindest über American Airlines, United Airlines und British Airways. «Das ist ein großes Problem im Moment», sagt Nick Richards, bei American für die Premium-Kunden zuständig.  Bei United heißen die Flugbegleiter die Passagiere nach der Landung nicht nur am Zielort willkommen und mahnen zur Vorsicht beim Öffnen der Gepäckfächer. Sie sagen auch: «Wir hoffen, Sie haben Kissen, Decken und Bettwäsche während des Fluges genossen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie diese Gegenstände an Bord lassen, wenn Sie das Flugzeug verlassen.»

Airlines lassen es Premiumgästen durchgehen

Das Ganze kommt die Fluggesellschaften durchaus teuer zu stehen. Harry Zalk, Kommerzdirektor bei der Firma Matrix, die die Bettzeug-Kooperation zwischen British Airways und der White Company eingefädelt hat, schätzt, dass die Airlines heute alleine rund 10 Dollar (rund 8,35 Euro) für eine Bettdecke bezahlen. Das sei rund doppelt so viel, wie sie vor einigen Jahren noch für eine Polyester-Fleece-Decke ausgegeben hätten.

Zalk weist aber auch darauf hin, dass die Fluggesellschaften bei diebischen Premium-Passagieren gerne mal ein Auge zudrücken. Ein Sprecher von United erklärt, man freue sich, dass die Reisenden die Produkte «so genießen, dass sie sie behalten wollen, wenn sie landen». Dennoch würde man vorziehen, wenn die Kunden Kissen und Co. im Online-Shop kaufen würden. Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, ob es bei Lunfthansa ähnliche Probleme gebe, teilte die größte deutsche Airline vorerst nur mit, dazu lägen keine Daten vor.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways erweitert Sommerangebot um drei Ziele

Zwei Airbus-Maschine von British Airways in Heathrow: Die Regierung hat sich für den Entwurf mit einer 3500 Meter langen Piste entschieden.

Der Flughafen London-Heathrow bekommt die längere dritte Piste - inklusive Autobahn-Verlegung

Blick aus dem Fenster eines Airbus A380 von British Airways: Die Fluggäste erlebten eine kleine Odyssee.

Zwei Airbus A321 statt ein A380: British Airways holt Reisende auf Umweg zurück aus Johannesburg

British Airways First-Class-Kabine in den 1980er Jahren: Die Männerdomäne wurde aufgebrochen.

Als British Airways darauf hinweisen musste, dass Frauen in der First Class nicht nur Ehefrauen oder Geliebte sind

Video

lot weihnachtslied 02
Weihnachtliche Heiterkeit und gute Stimmung an Bord: Ein Flugbegleiter von Lot Polish Airlines hat die Reisenden mit «Rudolph, the Red-Nosed Reindeer» begeistert. Dabei spielte auch das Maskottchen der Fluggesellschaft eine Rolle.
Timo Nowack
Timo Nowack
bc739bf0-11d1-4748-a304-92a74b617b68
Kaum zurück in der Flotte, sorgt der frisch überholte Superjumbo bereits für Probleme. Der Airbus A380 erreichte Los Angeles planmäßig, doch am Boden zeigte sich ein beschädigter Vorflügel. Qantas muss nun mehrere Tage auf den Airbus A380 verzichten.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
heraklion bauern protest
Bei Protesten auf der griechischen Insel Kreta sind Landwirte auf das Vorfeld des Flughafens Heraklion eingedrungen. Stundenlang fanden keine Starts und Landungen statt.
Timo Nowack
Timo Nowack