Airbus A330 von Plus Ultra: Die Fluglinie will fünf weitere einflotten.

Spanier mit Airbus-FlottePlus Ultra verdoppelt Flotte und verabschiedet Airbus A340

Die spanische Fluggesellschaft plant, sich fünf weitere Airbus A330 zu beschaffen. Der einzige Vierstrahler muss die Flotte von Plus Ultra derweil verlassen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es gibt immer wieder Fluggesellschaften, die den Namen ihrer Heimatstadt um die Welt tragen. Das bekannteste Beispiel in Deutschland war Air Berlin, aber auch Air Hamburg. Weniger bekannt war die spanische Air Madrid. Die Fluglinie wurde 2003 gegründet, mit Miguel Martínez Sola an der Spitze. Nach drei Jahren war Schluss und die Fluglinie pleite.

Doch Ex-Chef Martínez Sola hatte Gefallen an der Luftfahrt gefunden und gründete 2011 Plus Ultra Líneas Aéreas. Plus Ultra ist seit 1516 das offizielle Motto Spaniens. Es bedeutet «immer weiter» - in Anlehnung an die seefahrerische und koloniale Tradition des Landes.

Fünf weitere Airbus A330

2015 erhielt die spanische Fluggesellschaft ihre Betriebserlaubnis und führt seitdem regelmäßig Langstreckenflüge von ihrer Basis in Madrid-Barajas durch, vor allem nach Mittel- und Südamerika. Das Motto gilt auch für die aktuellen Pläne der Airline. Denn Plus Ultra will ihre Flotte verdoppeln. Sie hat Verträge unterzeichnet, um in den kommenden 18 Monaten fünf weitere Airbus A330 einzuflotten, wie das Portal Aviacionline berichtet.

«Mit der Integration dieser Flugzeuge können wir nicht nur unser Angebot für unsere Passagiere erweitern, sondern auch die CO₂-Emissionen pro Flug um 13 Prozent reduzieren», sagt Julio Martínez Sola. Der Grund: Der Abschied vom einzigen A340.

A340 wird ausgemustert

Laut dem Luftfahrtdatenportal CH-Aviation betreibt die Fluggesellschaft aktuell fünf Airbus A330-200 und einen Airbus A340-300. Ein aktueller Plan sieht vor, dass der 23 Jahre alte A340 im ersten Quartal 2025 ausgemustert wird. Mit den neuen Flugzeugen kann die Fluglinie ihre Routen nach Lateinamerika verstärken und auch neue Ziele anfliegen.

In diesem Sommer bietet Plus Ultra regelmäßige Flüge in vier Länder an: Peru (Lima), Kolumbien (Bogotá und Cartagena), Venezuela (Caracas) sowie nach Afrika Äquatorialguinea (Malabo) - mit insgesamt 28 wöchentlichen Flügen. Neben den Linienverbindungen führt die Airline auch regelmäßig Charterflüge nach Südamerika durch.

Mehr zum Thema

Jet von Plus Ultra, hier ein Airbus A340: Verbindungen nach Venezuela.

Warum es Flüge von Teneriffa nach Caracas gibt

Airbus A340 von Plus Ultra: Wer sind wirklich die Aktionäre?

Aufruhr um Staatshilfe für spanische Mini-Airline

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg