In den Startlöchern: Plus Ultra will Flüge nach Südamerika anbieten.

Plus Ultra plant mit Airbus A340Neue Airline für Spanien

Die neue spanische Airline Plus Ultra hat endlich ein Flugzeug. Der Airbus A340 ist in Madrid angekommen. Jetzt fehlt nur noch die Fluglizenz.

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Seit fünf Jahren plant Plus Ultra ihren Start. Nun hat die spanische Fluggesellschaft endlich ihr erstes Flugzeug erhalten: Der Airbus 340-313X ist am Flughafen Madrid-Barajas angekommen. Ein weiterer A340 wartet in Jordanien auf seine Lackierung. Doch noch fehlt der Airline die Fluglizenz, meldet das spanische Tourismusfachportal Preferente. Plus Ultra plante zunächst - ähnlich wie die insolvente Air Madrid - von Spanien Langstreckenflüge nach Süd- und Mittelamerika anzubieten. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass Plus Ultra Verbindungen für die venezuelanische Conviasa zwischen Caracas und Madrid übernehmen will. Doch daraus wurde nichts und Plus Ultra kehrte zu ihren ursprünglichen Plänen zurück.

Auch die Beschaffung der Flugzeuge verlief nicht ganz problemlos: Plus Ultra hatte mehrere A340 im Visier, darunter eine Maschine, die Iberia zurückgegeben hatte. Daraus wurde aber nichts. Die beiden jetzigen Maschinen stammen ursprünglich von Singapore Airlines. Sie wurden 2003 an die asiatische Airline ausgeliefert und schließlich an Gulf Air verkauft und 2011 ausgelistet.

Verbraucherschützer sind alarmiert

Hinter Plus Ultra steht ein Ex-Manager von Air Madrid, Miguel Martínez. Er war Vize-Chef der insolventen Airline, zuvor war er bei Globalia. Das weckt nicht unbedingt Vertrauen: Spanische Verbraucherschutzorganisationen haben die zuständigen Behörden aufgefordert, die Airline genau zu durchleuchten, bevor sie ihr eine Flugerlaubnis erteilen.

Am 15. Dezember 2006 hatte Air Madrid die sofortige Einstellung ihres Betriebes angekündigt. Rund 120.000 Passagiere saßen daraufhin im Ausland fest, bis die spanische Regierung schließlich Charterflieger organisierte und sie heimflog.

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