Saab 340 von Nextjet: Die Fluglinie will bald wieder in der Luft sein.

Neuer InvestorNextjet bekommt ein zweites Leben

Nach der Pleite ein neuer Investor. Die schwedische Regionalfluglinie hat einen neuen Eigentümer. Bald soll Nextjet wieder fliegen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 16. Mai endete eine 16-jährige Firmengeschichte. Nextjet stellte den Flugbetrieb ein. Zugleich meldete die schwedische Regionalfluglinie Insolvenz an. Sie hatte schon seit einiger Zeit finanzielle Schwierigkeiten und versuchte zuletzt, einen neuen Geldgeber zu finden. Ohne Erfolg.

Nach der Pleite hat es nun ironischerweise umgehend geklappt. Wie der Insolvenzverwalter von Nextjet meldet, wurde ein Käufer für die Fluggesellschaft gefunden. Es ist das norwegische Fischereiunternehmen Olsen Gruppen, das mit 60 Vollzeitmitarbeitern und vier Kuttern einen Jahresumsatz von 246 Millionen norwegischen Kronen (rund 24 Millionen Euro) und eine Eigenkapitalrendite von fast 30 Prozent erwirtschaftet.

Zuerst nur eine Strecke

Olsen sei finanziell stark genug, um Nextjet das nötige Kapital zuführen zu können, so der Insolvenzverwalter. Schon bald will die Fluggesellschaft wieder starten. Zuerst sollen die Flüge zwischen Stockholm und Mariehamn auf den zu Finnland gehörenden Åland-Inseln wieder aufgenommen werden. Weitere Routen sollen in einem zweiten Schritt folgen.

Nextjet bediente zuletzt 22 Ziele in Schweden, Finnland und Norwegen. Hart ist das Aus für Arvidsjaur, Gällivare, Hemavan, Kramfors-Sollefteå, Lycksele und Vilhelmina in Schweden sowie Pori in Finnland. Sie verlieren mit Nextjet ihre einzigen Linienverbindungen. Die Flotte der 2003 gegründeten Fluglinie bestand zuletzt aus vier BAE ATP und neun Saab 340A sowie drei geleasten Fliegern.

Mehr zum Thema

Die Regionalfluglinie <a href="https://www.aerotelegraph.com/schwedische-nextjet-ist-pleite">Nextjet gab Mitte Mai auf</a>. Trotz einer vorherigen Kapitalerhöhung stellte die Airline alle Flüge ein und meldete Insolvenz an. Das norwegische Fischereiunternehmen Olsen Gruppen übernahm anschließend Teile von Nexjet und gründete Air Leap, die mit drei Saab 340 aus der ehemaligen Nextjet-Flotte abhebt, seit Oktober auch mit schwedischem AOC.

Schwedische Nextjet ist pleite

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies