Pakistan: Viele Pläne, wenig Umsetzungen.

Zu teuerNeue pakistanische Airlines heben nicht ab

Im Frühjahr 2018 hatten gleich sechs neue, private Fluggesellschaften bei der Luftfahrtbehörde Pakistans Lizenzen beantragt. Doch keine davon wird bald den Betrieb aufnehmen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Krise der pakistanischen Luftfahrt nimmt kein Ende: Die staatliche Pakistan International Airline PIA befindet sich schon länger in einer finanziellen Krise – will allerdings trotzdem die Flotte aufstocken. Ihr größter privater Konkurrent,  Shaheen Air International, hat im Oktober den Flugbetrieb eingestellt. Während sich die Besitzer vor kurzem ins Ausland abgesetzt haben, warten rund 2800 Mitarbeiter auf ihren Lohn.

Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten: Gemäß Aussagen eines hohen Beamten der zivilen Luftfahrtbehörde CAA wird keine der sechs privaten Fluggesellschaften, die im Frühjahr eine Transportlizenz bei der Behörde beantragt haben, den Betrieb aufnehmen, wie pakistanische Medien berichten. Dabei hätte das laut den ursprünglichen Plänen bis Ende Oktober geschehen sollen.

Zu viel Bürokratie

Sechs Firmen eine Lizenz beantragt: Liberty Air, Go Green Airways, Askari Air Pakistan, United Airways Pakistan, Air Sial und Afeef Zara Airways. Keine der Fluglinien plane aber, zu starten. Die mit dem Betrieb verbundenen hohen Steuern und der bürokratische Aufwand werden von Insidern als Gründe genannt, warum die Fluglinien nicht abheben wollen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg