Pakistan: Viele Pläne, wenig Umsetzungen.

Zu teuerNeue pakistanische Airlines heben nicht ab

Im Frühjahr 2018 hatten gleich sechs neue, private Fluggesellschaften bei der Luftfahrtbehörde Pakistans Lizenzen beantragt. Doch keine davon wird bald den Betrieb aufnehmen.

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Luftfahrt

Die Krise der pakistanischen Luftfahrt nimmt kein Ende: Die staatliche Pakistan International Airline PIA befindet sich schon länger in einer finanziellen Krise – will allerdings trotzdem die Flotte aufstocken. Ihr größter privater Konkurrent,  Shaheen Air International, hat im Oktober den Flugbetrieb eingestellt. Während sich die Besitzer vor kurzem ins Ausland abgesetzt haben, warten rund 2800 Mitarbeiter auf ihren Lohn.

Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten: Gemäß Aussagen eines hohen Beamten der zivilen Luftfahrtbehörde CAA wird keine der sechs privaten Fluggesellschaften, die im Frühjahr eine Transportlizenz bei der Behörde beantragt haben, den Betrieb aufnehmen, wie pakistanische Medien berichten. Dabei hätte das laut den ursprünglichen Plänen bis Ende Oktober geschehen sollen.

Zu viel Bürokratie

Sechs Firmen eine Lizenz beantragt: Liberty Air, Go Green Airways, Askari Air Pakistan, United Airways Pakistan, Air Sial und Afeef Zara Airways. Keine der Fluglinien plane aber, zu starten. Die mit dem Betrieb verbundenen hohen Steuern und der bürokratische Aufwand werden von Insidern als Gründe genannt, warum die Fluglinien nicht abheben wollen.

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