Mitsubishi Regional Jet: Bald als Zubringer unterwegs?

Für Regional JetMitsubishi plant eigene Fluglinie

In Japan soll eine neue Regionalairline entstehen. Den Anstoß gab Mitsubishi. Die Fluggesellschaft soll mit dem neuen Mitsubishi Regional Jet fliegen.

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Wenn sich nicht genug Kunden finden, nimmt Mitsubishi die Sache halt selbst in die Hand. Der japanische Flugzeughersteller überlegt laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei, eine eigene Regionalfluggesellschaft zu gründen. Sie soll ländliche Gebiete mit urbanen Zentren verbinden. Die Flotte soll selbstredend aus Mitsubishi Regional Jets bestehen.

Der neue Flieger soll ab 2017 auf den Markt kommen. Kürzlich stellte Mitsubishi mit einiger Verspätung den ersten Prototypen fertig. Bislang sammelte der Hersteller immerhin schon 400 Order ein. Zuletzt unterzeichnete JAL Japan Airlines eine Absichtserklärung über den Kauf von 32 Exemplaren.

Mitsubishi will eine Zubringer-Airline

Die eigene Airline soll dem Mitsubishi Regional Jet nun zusätzlich Schub verleihen. Der Hersteller sucht sich für diese Pläne offenbar Hilfe. Gemeinsam mit Vertretern von Japans größter Reiseagentur JTB, der Universität Tokio, dem Verkehrs- und Infrastrukturministerium, der Development Bank of Japan sowie mit Vertretern der beiden großen Fluglinien Japan Airlines und All Nippon Airways haben kürzlich erste Treffen stattgefunden.

Die neue Fluggesellschaft soll als Zubringer für die großen japanischen Airlines fungieren. Neben den Regionalzielen in Japan sollen auch nahe Orte in China und Südkorea bedient werden. Die Passagiere sollen dann auf internationale Flüge von ANA und JAL umsteigen. Die Airline soll mit Blick auf 2020 helfen, die 20 Millionen anvisierten Passagiere pro Jahr zu bedienen.

Das Gesetz als Hindernis

Doch bis es so weit ist, muss auch an der Gesetzgebung noch etwas geändert werden. Denn momentan müssen in Japan die Fluggesellschaft, welche die Tickets verkauft und die, welche die Flüge ausführt, dieselbe sein. Diese Regel müsste noch gelockert werden.

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