Der erste Flieger von ITA Airways ist in Ostrava lackiert worden.

BerichtLufthansa möchte bis zu 40 Prozent von ITA Airways kaufen

Der deutsche Luftfahrtkonzern ist am italienischen Markt interessiert und hat gemäß einem Bericht ein Konzept zur Integration von ITA Airways vorgelegt. Damit will Lufthansa auch Air France, Delta und KLM ausbooten.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Mit ein wenig Fantasie kann man sich Carsten Spohr beim Gänseblümchenorakel vorstellen. Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie ... Die Angebetete des Lufthansa-Chefs? Früher hieß sie Alitalia, jetzt ITA Airways.

Wenn man neuesten Berichten aus Italien glauben will, wird die Liebe zunehmend erwidert. Wie die Zeitung Il Messaggero schreibt, hat Lufthansa ein Konzept zur Integration von ITA Airways vorgelegt. Inhalt ist neben einer kommerziellen Zusammenarbeit im Bereich Flugpläne und Verkauf auch die Ausnutzung von Synergien wie etwa beim Einkauf oder der Wartung sowie der Ausbau von Rom-Fiumicino zu einem Gruppen-Drehkreuz.

Italien für Lufthansa sehr wichtig

Lufthansa habe Freude an der Strategie der neuen italienischen Fluggesellschaft, heißt es im Bericht. Der mit der Bestellung und dem Leasing von Airbus A220, A320 Neo, A330 Neo und A350 eingeleitete Wechsel auf neue Flugzeuge, die Bereinigung von Altlasten und der Fokus auf Qualität kommen in Frankfurt gut an. So gut, dass Lufthansa vorgeschlagen hat, eine Beteiligung von 15 bis 40 Prozent an ITA Airways einzugehen.

Die Beteiligung hätte auch einen weiteren Zweck: Sie wäre ein Weg, Konkurrenten fernzuhalten. «Italien ist nach den USA unser wichtigster Auslandsmarkt», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr kürzlich. Deshalb will er verhindern, dass die früheren Alitalia-Partner Air France, Delta und KLM sich ITA schnappen.

Nur provisorisch bei Skyteam

Die drei Partner haben auch schon Interesse an Alitalia gezeigt. Sie sind zudem alle Mitglied in der Allianz Skyteam. Auch ITA trat ihr bei - allerdings läuft die Mitgliedschaft gemäß der Zeitung Corriere della Sera nur zwölf Monate. Dann könnte sie zur von Lufthansa dominierten Star Alliance wechseln.

Schon vor einigen Wochen hatte ITA-Präsident Alfredo Altavilla deutlich gemacht, dass er großes Interesse an einer Übernahme durch Lufthansa hat. «Es wäre falsch, eigenständig zu bleiben, weil wir im Vergleich zu den drei großen in Europa tätigen Airline-Gruppen immer zu klein wären», sagte der Manager. Er hoffe sehr, dass Lufthansa sich für seine Airline interessiere.

Wochenlange Gespräche

Die deutsche Fluggesellschaft führt seit dem Start der neuen italienischen Nationalairline Gespräche mit dem Management in Rom. ITA Airways startete den Betrieb am 15. Oktober. Mit 52 Flugzeugen steuert sie aktuell 48 Ziele an.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von ITA: Kommt die italienische Nationalairline  doch mit Lufthansa zusammen?

Die schwierige deutsch-italienische Liebe

Eurowings Premium BIZ-10

Lufthansa prüft echte Business-Class-Sitze auf Europaflügen

ticker-lufthansa

Lufthansa und Air China weiten Codeshare auf Lateinamerika aus

Boeing 777X-Testflugzeug: Ab April sollen auch Flugzeuge aus der Serienproduktion fliegen.

Boeing 777X: Erstflug der Serienversion im April

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies