Auf der Heckflosse ist ein großes L zu sehen. Die Winglets werden rot.

PrognoseLaudamotion erwartet 2019 maximal 50 Millionen Verlust

Die österreichische Tochter von Ryanair schreibt tiefrote Zahlen. Schon im zweiten Geschäftsjahr soll bei Laudamotion aber eine schwarze Null möglich sein - bei guter Sommersaison.

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Im ihrem ersten Geschäftsjahr wird Niki-Nachfolgerin Laudamotion bereits etwas mehr als vier Millionen Passagiere befördern. Das sagt Eigentümerin Ryanair voraus. Die neue österreichische Billigairline fliegt dabei aber einen hohen Verlust ein. Schuld daran seien «die sehr späte Veröffentlichung des Flugplans für die Sommersaison, Aktionspreise, teure Leasingverträge und nicht abgesicherte Treibstoffpreise». Man habe jedoch Gegenmaßnahmen ergriffen und dadurch werde das Minus von den erwarteten 150 auf 140 Millionen Euro sinken, wie es in einer Mitteilung von Montag (4. Februar) heißt.

Im zweiten Geschäftsjahr erwartet Ryanair für die österreichische Tochter eine starke Verbesserung. Mit 25 Flugzeugen (plus sechs), einem Verkehrswachstum auf 6 Millionen Fluggäste und kostengünstigeren Treibstoffabsicherungen werde man den Verlust von Laudamotion massiv reduzieren, heißt es. Das Ergebnis werde - je nach Verlauf der Sommersaison - minus 50 Millionen bis 0 Millionen betragen, so Ryanair. Im dritten jahr soll Laudamotion dann Gewinn schreiben.

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